Das aktuelle Programm
Sargfabrik
martinschloessl

Freitag, 11. September 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Wir feiern 30 Jahre Sargfabrik!

Auftakt zum Festwochenende mit LIMUKA – Live-Musik-Karaoke
OPEN DOORS, OPEN STAGE!

30 Jahre Sargfabrik – und der Auftakt gehört euch! Zum Start ins Jubiläums-Wochenende wird das Kulturhaus zum musikalischen Wohnzimmer, zur Bühne für Mutige und zum Treffpunkt für alte Wegbegleiter, neue Entdecker und geladene Gäste. Ein Abend, der nicht nur eröffnet, sondern verbindet – laut, herzlich und mit viel Platz für spontane Sternstunden.

SING IT LOUD

Die Live-Karaoke-Band LIMUKA macht DICH zum Star des Abends. Ob solo, im Duett oder als Gruppe: Rund 400 Songs warten darauf, gemeinsam mit professioneller Liveband auf die Bühne gebracht zu werden. Aktuell stehen über 380 Lieder zur Auswahl. Such dir jetzt schon deinen Song auf https://www.limuka.at/media/songlist.pdf aus. Wird ein Song aufgerufen, gehört die Bühne ganz den Mutigen – unterstützt von Backing Vocals, die jeden Auftritt tragen, feiern und veredeln.

Zwischen den Live-Performances übernimmt ein DJ und hält die Stimmung in Bewegung. Tanzbare Beats, fließende Übergänge, offene Gespräche an der Bar – ein Kommen und Gehen, ein Wiedersehen und Kennenlernen. Die Saison beginnt nicht mit einem Paukenschlag, sondern mit vielen Stimmen, die gemeinsam feiern.

Martin Scheer - Schlagzeug, Werner Laher - Bass, Engel Mayr - Gitarre, Christoph Richter - Keyboard, Gerald Huber - Moderation, Backing Vocals, Andi Fraenzl - DJ

KUNST IM FOYER

Kommt etwas früher zur Vernissage von Irena Eden & Stijn Lernout, zwei in der Sargfabrik lebende Kunstschaffende, und stoßt mit uns und einem Glas Sekt an – es lohnt sich!

Ein Abend zum Mitmachen, zum Anstoßen, zum Wiedersehen.
Ein Auftakt, der nach vorne schaut – und gleichzeitig 30 Jahre Sargfabrik feiert.

Kommt als Gäste. Geht als Teil der Geschichte.

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Dienstag, 15. September 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Líricas Latinoamericanas
Mit „Líricas Latinoamericanas“ öffnen Patricia Moreno und Ignacio „Nacho“ Giovanetti den farbenreichen Klangraum Lateinamerikas – von poetischer Folklore über gefühlvolle Boleros bis hin zu Bossa Nova und den virtuosen Rhythmen brasilianischer Chorinhos.

Die österreichisch-venezolanische Sängerin Patricia Moreno verbindet lyrische Tiefe mit großer stimmlicher Bandbreite – von intimen Balladen bis zu freien, improvisierten Momenten voller Ausdruckskraft. An ihrer Seite entfaltet der uruguayische Gitarrist Ignacio Giovanetti ein fein nuanciertes Spiel zwischen Klassik, Jazz und lateinamerikanischen Stilistiken.

„Líricas Latinoamericanas“ ist das Live-Programm ihres aktuellen Albums „Volver“, das auf The Audiophile Society, dem Schwesternlabel des renommierten New Yorker Jazzlabels Chesky Records, erscheint.

Gemeinsam schaffen Patricia Moreno & Ignacio Giovanetti einen warmen, farbenreichen Klangraum, der mühelos zwischen Genres pendelt: akustisch, virtuos und voller musikalischer Erzählkraft – eine Reise, die gleichermaßen berührt wie begeistert.

Patricia Moreno - Stimme, Ignacio Giovanetti - Gitarre

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Donnerstag, 17. September 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Amoreamaro
Maria Mazzotta zählt zu den eindrucksvollsten Stimmen der europäischen World-Music-Szene. Mit großer Intensität und emotionaler Tiefe bewegt sie sich zwischen süditalienischer Musiktradition, Balkan-Grooves und zeitgenössischer Klangsprache.

Im Zentrum ihres Programms steht das Album Amoreamaro – eine vielschichtige musikalische Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Facetten der Liebe: zärtlich und tröstend, besitzergreifend und schmerzhaft, heilend und zerstörerisch zugleich. Traditionelle Lieder aus Süditalien begegnen dabei neuen Arrangements, poetischen Texten und rhythmischen Formen wie der Pizzica, deren repetitive Kraft einst als Musik der Heilung galt.

Maria Mazzotta verbindet musikalische Recherche mit großer künstlerischer Offenheit und entwickelt daraus einen Ausdruck, der tief in regionalen Traditionen verwurzelt ist und zugleich weit darüber hinausweist.

Seit der Veröffentlichung von Amoreamaro gastierte Maria Mazzotta auf renommierten Bühnen und Festivals in ganz Europa und darüber hinaus – von Paris bis Bogotá, von WOMEX bis zum ORF Kulturhaus Wien. Gemeinsam mit Antonino De Luca am Akkordeon entsteht ein intensiver musikalischer Dialog voller Energie und erzählerischer Kraft.

Maria Mazzotta - Stimme, Perkussion, Antonino De Luca - Akkordeon

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Sonntag, 20. September 2026

Beginn: 18:30 Uhr
Eintritt: 29  
Giorgio Conte ist nicht mit seinem Bruder Paolo zu verwechseln.
Wo dieser den großen Auftritt liebt, überzeugt Giorgio mit feinem Understatement. Ein leiser Erzähler, ein Poet mit trockener Selbstironie. Seine Lieder wirken beiläufig und sind doch präzise gebaut, voller Bilder, kleiner Geschichten und eleganter Pointen.

Aufgewachsen in Asti im Piemont, geprägt von Chanson, Jazz und italienischer Volksmusik, schreibt er zunächst gemeinsam mit seinem Bruder Lieder und arbeitet gleichzeitig als Anwalt. Lange führt er dieses Doppelleben zwischen Kanzlei und Bühne, verfasst Songs für Kolleginnen wie Mina, Milva oder Ornella Vanoni und tritt immer wieder selbst auf. Erst Anfang der 1990er Jahre entscheidet er sich ganz für die Musik.

Seither pflegt Giorgio Conte seinen unverwechselbaren Stil zwischen italienischem Chanson, Swing und Jazz. Seine Lieder erzählen von Reisenden, Alltagsbeobachtungen und leisen Absurditäten, mit Nostalgie, Ironie und viel Wärme. Auf der Bühne sucht er die Nähe zum Publikum, begleitet von einer fein abgestimmten Band, die viel Raum für spontane Momente lässt. Ein Abend voller Charme, Humor und gelassener Poesie.

Giorgio Conte – Stimme, Gitarre, Bati Bertolio – Akkordeon, Alberto Barone - Schlagzeug, Vocal-Bass

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Dienstag, 22. September 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Neue Musik im XIV.
„s´beautiful“

Dem Janus Ensemble ist es wichtig, dass Tonkunst nicht bloß als musikalische Uniform für verschiedene gesellschaftliche Gruppen dient – etwa als klassischer Musikkonsum für die Bürgergesellschaft –, sondern ihre aufrüttelnde Kraft dazu nutzt, über die beunruhigenden Zeichen unserer Zeit nachzudenken. Allzu oft gibt sich Musik im Spannungsfeld zwischen Prekariat und Hochkultur unpolitisch und liefert lediglich das, was man von ihr erwartet: den Sound zum Kopf-in-den-Sand-Stecken.

Ein besonderes Merkmal des Janus Ensembles ist sein Fokus auf Werke an der Schnittstelle von Neuer Musik und Jazz.

„Die Schönheit in der Kunst ... ewiges Thema ... Minenfeld der Missverständnisse, als Beruhigungstapete eingefordert von der abenteuerunlustigen Majorität, als vermeintliches Killerargument gegen Innovationstendenzen in Stellung gebracht, als Begriff geht sie nicht über die Lippen des nur Staub aufwühlenden Personals der so alten Neuen Musik ...“ (Christoph Cech).

Peter Tavernaro – Oboe, Englischhorn, Victoria Pfeil – Sopransax, Baritonsax, Matthias Kronsteiner – Fagott, Valentina Cinquini – Harfe, Christoph Cech – Dirigat, Virus Synthesizer

Werke von:
Phoebe Violet, Ralph Mothwurf, Almonther Alshoufi, Tibor Kövesdi, Philipp Kienberger, Martin Gut, Dietmar Kirchner

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Dienstag, 29. September 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Vier Leute, zwei Duos, einmal quer über den Atlantik – und irgendwo dazwischen: Schottland, Kanada, Kansas, ein paar sehr gute Songs und weltmeisterlicher Steptanz.
Paul McKenna & Robbie Greig (SCOT)

Mit Paul McKenna kommt ein alter Bekannter der Scottish Colours zurück. Seine markante Stimme, seine direkten Texte und diese angenehm unaufgeregte Bühnenpräsenz haben ihm längst eine treue Fangemeinde erspielt. Seit seiner ersten WELTENKLANG-Tour 2009 ist viel passiert: „Scots Singer of the Year“, Einladung zu den Transatlantic Sessions, sechs Alben – und weiterhin Songs, die zwischen leiser Melancholie, politischem Unterton und großer Geste erstaunlich entspannt Platz finden. Begleitet wird er vom Geiger Robbie Greig, der bereits mit Tannara auf Scottish Colours zu hören war und den Songs genau die richtige Portion Druck und Feinheit verpasst.

Paul McKenna - Stimme, Robbie Greig - Violine

April Verch & Cody Walters (CAN/USA)

Das zweite Duo kommt mit ordentlich Bewegung: April Verch & Cody Walters verbinden Canadian Roots, Old-Time, Country der 50er und eine Prise skandinavischen und schottischen Folk zu etwas, das gleichzeitig traditionell und sehr lebendig klingt. April Verch ist Fiddlerin, Sängerin und Stepptänzerin – und zwar nicht nur nebenbei, sondern auf Weltmeisterinnen-Niveau im Ottawa Valley Stepdance. Dazu kommen mittlerweile über 15 Alben, Tourneen rund um den Globus und eine hörbare Freude daran, Folk und Country einfach zusammenzuwerfen und zu schauen, was passiert.

An ihrer Seite: Multiinstrumentalist Cody Walters aus Kansas, tief verwurzelt in Old-Time und Bluegrass, zuständig für Groove, Saiten aller Art und das solide Fundament unter den fliegenden Fiddle-Linien.

Scottish Colours Nummer 19 bringt damit zwei Duos, die auf sehr unterschiedliche Weise dasselbe machen: Tradition ernst nehmen, aber nicht zu ernst – und vor allem gute Songs spielen.

April Verch - Stimme, Fiddle, Stepptanz, Cody Walters - Saiteninstrumente

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Donnerstag, 1. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Soundkistn
Jakob Steinkellner Duo: Soundkistn

Mit der Soundkistn öffnen Jakob Steinkellner und Tomáš Novák einen Klangkosmos, der in jeder Note das Unbekannte, das Ungeahnte sucht und berührt. Ihre Musik, geboren aus der Steirischen Harmonika, verfeinert mit virtuosen Geigenklängen und inspiriert von den Weiten der Welt, ist so vielfältig wie die Geschichten, die sie erzählt.

Das Duo spielt mit der Intensität der Töne – ein Tanz zwischen feurigem Rhythmus und leisen, feinsinnigen Momenten. Die Improvisationen sind lebendig, der Ausdruck frei und doch stets mit einer klaren Vision: Musik, die nicht nur den Raum erfüllt, sondern auch das Herz.

Jakob Steinkellner versteht sich dabei als Geschichtenerzähler: Jede Melodie wird zur Emotion, jeder Akkord zur Erinnerung. Gemeinsam entsteht ein Dialog, der nicht nur zwischen zwei Musikern stattfindet, sondern auch direkt mit dem Publikum – ganz unmittelbar und lebendig.

Jakob Steinkellner – Steirische Harmonika, Stimme, Tomáš Novák – Violine, Mandoline, Stimme

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Freitag, 2. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Reflective Hold
In Reflective Hold laden die beiden außergewöhnlichen iranischen Musikerinnen Golnar Shahyar und Atena Eshtiaghi dazu ein, in eine Welt einzutauchen, in der Authentizität, Verletzlichkeit und Empathie in jeder Note widerhallen. Ihre Konzerte spiegeln eine Reise durch persönliche Wahrheiten und geteilte Geschichten wider und lassen das Publikum seine eigene Reflexion in den Tiefen jeder Komposition erkennen. Hier wird Musik zum Dialog, zur Erkundung von Widerstandskraft, Würde und dem Mut, der eigenen inneren Stimme Ausdruck zu verleihen.

Mit neu arrangierten iranischen Kunstliedern und eigenen Kompositionen entfalten Golnar und Atena einen Geist der Unbeugsamkeit und eine tiefe Lebensfreude, die sich in ihrer einzigartigen musikalischen Sprache offenbart.

Reflective Hold ist eine Einladung zum Innehalten, zur Resonanz mit den Klängen von Stärke und Hoffnung und zum Erleben der poetischen Schönheit von Verbundenheit und Erneuerung.

Golnar Shahyar – Stimme, Klavier, Perkussion, Atena Eshtiaghi – Cello, Stimme

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Donnerstag, 8. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Klänge aus dem Atlantik
Un serán galego en Viena – dritte Edition

Ein Abend wie ein spätes Zusammenkommen am Rand des Tages: Stimmen, Geschichten, Musik – und ein Raum, der sich langsam mit Leben füllt. Serán nennt man das in Galicien. Und genau dieses Gefühl zieht für einen Abend in die Sargfabrik ein.

„Galicische Nacht in Wien“ bringt Musik und Kultur von der Atlantikküste in einen neuen Resonanzraum. Keine Folklore im Schaukasten, sondern ein lebendiges Miteinander: Tradition trifft auf Gegenwart, Klang auf Erinnerung, Wien auf Galicien. Ein Dialog, der sich entfaltet – zwischen Liedern, Geschichten und gemeinsamen Momenten.

Im Zentrum steht eine Zeit des Aufbruchs und der Brüche: die kulturelle Blüte rund um die Zweite Spanische Republik – und ihr abruptes Verstummen. Inspiriert von Jesús Bal y Gay verweben sich mittelalterliche Klänge, Renaissancemusik, traditionelle Melodien und Echos der Moderne zu einem vielschichtigen Klangbild. Musik wird hier zum Träger von Erinnerung, zum Erzähler von Exil, Verlust und Weiterleben.

Was diesen Abend besonders macht, ist das Dazwischen: das gemeinsame Hören, das Innehalten, das Weiterdenken. Musiker aus Galicien und Wien begegnen einander auf Augenhöhe und schaffen einen Raum, der mehr ist als ein Konzert. Und weil ein echter Serán nie nur aus Musik besteht, gibt es auch eine kleine kulinarische Reise nach Galicien: zum Kosten, Teilen und Anstoßen.

Das Konzert ist Teil des Festivals Espazos Sonoros, ein in Galicien (Spanien) etabliertes Musikfestival mit fast zwei Jahrzehnten Geschichte und internationaler Ausrichtung.

Belén Bermejo – Moderation, Stimme, Perkussion, Aliona Kalechyts-Piatrouskaya – Stimme, Violine, David Bellas – Dudelsack, Flöte, asubíos, Nuno Estévez – Akkordeon, Desiree Wöhrer – Viola da Gamba, Andrés Díaz – Flöten, Renaissancegitarre, künstlerische Leitung

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Samstag, 10. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Nataša Mirkovi?, Basma Jabr, Sakina Teyna, Golnar Shahyar, Mahan Mirarab, Amir Wahba
Mit Nafas (dt. Atem) begegnen sich sechs Musiker:innen, die seit Jahren die Wiener Musikszene prägen und zugleich auf internationalen Bühnen zu Hause sind. Nataša Mirkovi?, Basma Jabr, Sakina Teyna und Golnar Shahyar verbinden in ihren Stimmen Geschichten, Erinnerungen und Erfahrungen aus unterschiedlichen kulturellen Räumen, vielschichtig und von großer poetischer Präsenz getragen.

Als Komponistinnen, Produzentinnen, Sängerinnen und künstlerische Grenzgängerinnen schöpfen sie aus musikalischen Traditionen des Nahen Ostens, des Balkans und Zentralasiens, ohne sich jemals auf Herkunft oder Genre festlegen zu lassen. Gemeinsam mit Mahan Mirarab an der Gitarre und Amir Wahba an der Perkussion entsteht ein offener Klangraum, der Improvisation, Rhythmus und erzählerische Tiefe miteinander verbindet.

Zwischen zeitgenössischer Klangsprache, traditionellen Einflüssen und spontaner musikalischer Begegnung entfaltet sich eine Musik, die Bewegung als Prinzip versteht – frei, durchlässig und voller gegenseitiger Aufmerksamkeit. Die sechs Musiker:innen trafen in dieser Formation erstmals 2018 aufeinander und kommen seither immer wieder in unterschiedlichen Projekten zusammen.

Nataša Mirkovi? bewegt sich als Vocal Artist mühelos zwischen Barock, Volksmusik, Jazz und Improvisation und zählt zu den markantesten Stimmen der europäischen Gegenwartsmusik.

Die syrische Sängerin Basma Jabr verbindet traditionelle arabische Musik mit Jazz und zeitgenössischen Einflüssen zu einer eigenständigen musikalischen Sprache.

Sakina Teyna schöpft aus der reichen Tradition kurdischer Erzähl- und Gesangskultur und verbindet diese mit zeitgenössischen musikalischen Ausdrucksformen.

Golnar Shahyar zählt zu den prägenden Stimmen der europäischen zeitgenössischen und improvisierten Musikszene.

Der iranische Gitarrist und Komponist Mahan Mirarab verbindet auf seiner Fretless-Gitarre iranische Musiktraditionen mit Jazz, Kammermusik und Improvisation.

Amir Wahba verbindet Einflüsse nordafrikanischer, brasilianischer und kubanischer Musik mit Jazz und zeitgenössischer Improvisation.

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Donnerstag, 15. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Fransenüberblick
Zum gemeinsamen Elf-Jahr-Jubiläum gönnen sich Paul Schuberth und Tomáš Novák ein neues Album – und bleiben dabei ihrer ebenso eigenwilligen wie unverwechselbaren Mischung aus Jazz, Neuer Musik, Volksmusik und imaginärer Folkmusik treu. Fransenüberblick versammelt vieles von dem, was das Akkordeon-Geigen-Duo in den vergangenen Jahren entwickelt hat: Eigenkompositionen, neu gedachte Standards, Traditionelles im neuen Gewand und Pseudo-Traditionelles im alten, Chansons und vertonte Texte – unter anderem von Jura Soyfer.

Der Albumtitel verweist dabei nicht nur auf ein Stück von Paul Schuberth, sondern auch auf das musikalische Prinzip des Duos: Unterschiedlichste musikalische Fransen fügen sich zu einem überraschend stimmigen Ganzen zusammen. Ob daraus ein schräger Fleckerlteppich oder ein fein gearbeiteter Ohrenschützer entsteht, bleibt dem Publikum überlassen.

Paul Schuberth, klassisch ausgebildeter Akkordeonist, bewegt sich zwischen zeitgenössischer Musik, Improvisation und politischem Schreiben. Tomáš Novák ist Geiger, Sänger und stilistischer Grenzgänger zwischen Jazz, Klassik, Folk, Klezmer und Chanson.

Tomáš Novák - Violine, Paul Schuberth - Akkordeon

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Freitag, 16. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
AFRO MODERN
Amidou Koita & Jorossin bringen ein musikalisches Feuerwerk auf die Bühne. Ihr zukunftsweisender Sound verbindet westafrikanische Rhythmen mit Afrobeat, Reggae, Blues, Jazz, Funk und Salsa-Grooves. Eine Musik, die sich nicht um Grenzen kümmert, sondern um Bewegung, Begegnung und gemeinsame Euphorie.

Im Zentrum steht der in Wien lebende Burkinabé Amidou Koita. Seine Songs öffnen Türen zur westafrikanischen Tradition und zur reichen Griot-Kultur. Er singt in Bwamou und Dioula und erzählt von Familie, Gemeinschaft und Zusammenhalt – Geschichten, die getragen sind von Rhythmus, Wärme und einem tiefen Gefühl von Verbundenheit.

Jorossin bedeutet Zukunft. Und genau darum geht es: um das Weitertragen kultureller Wurzeln, um das Zusammenführen von Einflüssen und um eine Musik, die Tradition atmet und gleichzeitig nach vorne schaut.

Auf der Bühne trifft ein internationales Ensemble aus drei Kontinenten aufeinander: Musiker aus Burkina Faso, Österreich und Kolumbien verweben ihre musikalischen Sprachen zu einem gemeinsamen Puls. Musik für die ganze Welt!

Amidou Koita – Stimme, Kora, Perkussion, Beate Reiermann – Gitarre, Byron Cortés – Bass, Backing Vocals, Fabian Lehner – Keyboard, Sebastián Fonseca – Schlagzeug, Special Guest: tba

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Donnerstag, 22. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
The Song Goes On
John Jones kommt – mit neuen Songs, alten Freunden und der sehr beruhigenden Nachricht, dass die Musik offenbar doch nicht in Pension geht.

Bekannt wurde er als Stimme der Oysterband, einer der langlebigsten und einflussreichsten Folk-/Roots-/Rock-Bands Großbritanniens. Stilistisch hat die Gruppe ihren eigenen Platz zwischen Folk, Punk und Rock gefunden – und den konsequent verteidigt. Über 20 Alben, unzählige Tourneen, Festivals von Glastonbury bis Tønder und jede Menge Preise später hat sich die Band 2023 mit der „Long Goodbye“-Tour offiziell verabschiedet. Soweit die Theorie.

Denn 2026 geht es weiter.

Gemeinsam mit Ray Cooper (auch bekannt als Chopper) und Produzent/Gitarrist Al Scott bringt John Songs aus allen Lebensphasen mit: Oysterband-Klassiker, Solomaterial, neue Stücke und traditionelle Songs, die vermutlich älter sind als jede „Bandgeschichte“. Alles in wechselnder Besetzung, mit reichlich Instrumenten und noch mehr Erfahrung.

„The Song Goes On“ heißt die Tour – und genau so fühlt es sich auch an: kein großes Comeback-Drama, sondern einfach weitermachen.

John Jones - Stimme, Melodeon, Ray Cooper - Cello, Klavier, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Stimme, Al Scott - Gitarre, Mandoline, Stimme

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Freitag, 23. Oktober 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
BAL-CONCERT

18:30 Tanz-Crashkurs
19:30 Konzertbeginn
Das längst zum beliebten Fixpunkt im Sargfabrik Programm gewordene Bal Concert von Hotel Palindrone geht in die nächste Runde – und lädt wieder zum Tanzen, Zuhören und Eintauchen ein. Los geht’s mit einem Tanzkurs samt Live Musik für Kreis , Reihen und Paartänze. Eine Tanzmeisterin bzw. ein Tanzmeister hilft dabei charmant über mögliche Anfangshürden hinweg.

Danach gibt es das bewährte Bal-Concert mit Tanzmusik quer durch die Jahrhunderte und die unterschiedlichen Kulturen Europas. Getanzt werden darf ausdrücklich und ausgiebig, genauso schön ist es aber, sich einfach treiben zu lassen und die musikalische Vielfalt dieser außergewöhnlichen Band zu genießen – von Jodeln bis Beatboxing, vom Oldtimecountrysong bis zu jazzigen Saxophonsoli, traditionellen Melodien und Eigenkompositionen.

Das Besondere an diesem Abend: Hotel Palindrone befinden sich gerade in der Vorbereitung auf ihr neues Album. Vielleicht werden also einige Stücke an diesem Abend zum allerersten Mal Bühnenluft schnuppern und ihre Vorpremiere feiern. Wie auch immer: Auf kulturelle und sonstige Grenzen wird beherzt gepfiffen. Weltmusik im besten Sinn – mitreißend, lebensfroh und klug.

Albin Paulus - Klarinette, Maultrommeln, Dudelsäcke (Bock, Sackpfeife), Flöten, Bombarde, Stimme & Jodeln, Stephan Steiner - Violine, Drehleier, Diatonisches Akkordeon, Nyckelharpa, Stimme, Andreas Neumeister - Gitarre, Stimme, Peter Natterer - Bass, Saxophon, Klavier

Halb bestuhlt bietet der Konzertsaal sowohl für Zuhörende wie für unsere tanzenden Bal Folk-Gäste genügend Raum!

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Donnerstag, 5. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Ist das Kärntner Quartett Klakradl einmal umatum wird mit einer exzessiven Spielfreudigkeit lautgemalert, tiriliert und aufgespielt. Dabei trifft musikalische Virtuosität auf bodenständige Texte, strenge Kammermusik auf experimentelle Auszucker und geselliges Humptata auf große Lyrik.
Das Klakradl besticht durch außergewöhnliche Eigenkompositionen, in denen weltmusikalischen Einflüssen keine Grenzen gesetzt und dem Kärntner Dialekt all seine dadaistischen Facetten entlockt werden.

do samma
do warat ma
do woama
donn foahma

„Alles klingt einerseits präzis-perfekt-rund-durchdacht, andererseits aber spontan, jeden Moment neu erfunden, heiter, aber nicht ha-ha-heiter. Klakradl streift dabei virtuos durch das vielseitige Repertoire der Musikstile. Ein kurzweiliger Abend vor begeistertem Publikum.“ (Ö1)

Birgit Radeschnig - Gitarre, Akkordeon, Stimme, Komposition, Text, Nicole Radeschnig - Klarinette, Stimme, Markus Fellner - Klarinette, Bassklarinette, Cajon, Stimme, Komposition, Stefan Kollmann - Akkordeon, Komposition

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Freitag, 6. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Songs for a Rainy Day / Album Release
„Oliver Mally ist der absolute Blues-Derwisch!" (Schwabmünchner Allgemeine)

Sir Oliver Mally zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen der mitteleuropäischen Blues und Singer Songwriter Szene. Seine Songs erzählen Geschichten, die gelebt wirken, direkt und unaufgeregt. Dabei entwickelt Mally seinen ganz eigenen Zugang zum Blues.

An seiner Seite steht der Münchner Gitarrist Peter Schneider, dessen virtuoses und zugleich zurückhaltendes Spiel den Songs zusätzliche Tiefe und Wärme verleiht. Die musikalische Verbindung der beiden ist über Jahre gewachsen und lebt von großer gegenseitiger Aufmerksamkeit, Spielfreude und einem fast beiläufig wirkenden Zusammenspiel auf höchstem Niveau.

Mit ihrem aktuellen Album Songs for a Rainy Day präsentieren Mally und Schneider einen Abend zwischen Blues, Americana und akustischem Songwriting.

„Sir“ Oliver Mally – Gitarre, Mundharmonika, Stimme, Peter Schneider – Gitarre, Mundharmonika

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Dienstag, 10. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
The Courage to be Afraid / Album Release
Zwischen Körper, Rhythmus und einer ordentlichen Portion Spielfreude: Alice in WonderBand bringen Balkan-World-Music dorthin, wo sie unmittelbar wirkt – auf die Bühne und unter die Haut.

Das serbische Duo rund um Ana Vrbaški und Marko Dinjaški verbindet seit den späten 90ern Musik, Theater und Tanz zu einer Performance, die weniger Konzert als gemeinsames Erlebnis ist - mit Body Percussion als Herzstück: Der Körper selbst wird zum Instrument, zum Taktgeber, zum Resonanzraum.

Ihre Shows sind energiegeladen, rhythmisch dicht und gleichzeitig offen. Inspiriert von der Natur rund um den Fruška Gora National Park entsteht ein Sound, der Tradition und Gegenwart organisch verbindet. Ihr Debütalbum RikaTaka – New Balkan Rhythm schaffte es nicht zufällig in die Top 10 der World Music Charts Europe.

Mit dem neuen Album The Courage to be Afraid (VÖ Herbst 2026) schlagen sie nun ein weiteres Kapitel auf. Dahinter steht eine klare Haltung: die Zerbrechlichkeit von Kunst und Kultur wahrnehmen – und trotzdem weitermachen. Den eigenen Weg gehen. Sich für Verbindung entscheiden, für Neugier, für das Gemeinsame.

Etno zbor Ljelje ist ein Frauenchor aus Slowenien, der traditionelle Musik des Balkans und anderer Regionen mit großer Intensität und unmittelbarer Bühnenpräsenz verbindet. Zwischen archaischen Melodien, vielstimmigem Gesang und rhythmischer Energie entsteht ein Klangraum, der zugleich wild, feinfühlig und gemeinschaftlich wirkt.

Die Sängerinnen schöpfen aus alten Liedern und Geschichten und führen diese mit großer musikalischer Offenheit in die Gegenwart. Ihre Konzerte entfalten dabei eine besondere Sogkraft – getragen von Stimmen, die Nähe schaffen und das Publikum in ein gemeinsames musikalisches Erlebnis hineinziehen.

Seit ihrem Debüt beim Floating Castle Festival 2022 begeistert Ljelje auf Bühnen in Slowenien und international. Unter der Leitung von Jelena Soro entwickelt der Chor eine Klangsprache, die traditionelle Musik als lebendige und verbindende Kraft erfahrbar macht.

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Donnerstag, 12. November 2026

KlezMore Festival
Pavel Shalman & Boki Radenkovi?
Klezmer & Wir

Der jüdische Geiger Pavel Shalman begibt sich auf Spurensuche: Das Programm Klezmer & Wir verbindet musikalische Kindheitserinnerungen mit der Gegenwart und entführt auf eine Reise voller Virtuosität, wunderschöner Melodien und einer Prise Humor. Mitreißende Uptempo Tänze und historische Transkriptionen treffen auf Eigenkompositionen, die spielerisch Elemente aus Jazz, Tango und Klassik integrieren. Jiddische Gesangseinlagen verleihen dem Programm zusätzliche emotionale Tiefe und verbinden das Publikum mit der reichen kulturellen Tradition des Klezmer. Furchtlose Improvisationen und unerwartete Wendungen machen jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis.

Pavel Shalman – Violine, Stimme, Boki Radenkovi? – Akkordeon, Stimme

Electric Rose

Vergessene jüdisch-ukrainische Lieder von Rose Cohen werden in Electric Rose neu interpretiert von den Multiinstrumentalisten Ilya Shneyveys und Sarah Myerson. Das Projekt bringt ein außergewöhnliches musikalisches Erbe auf die Bühne: jiddische Lieder über Liebe, Verlust, Arbeit und Migration, hebräische liturgische Gesänge sowie ukrainische Volkslieder.

Rose Cohen wurde 1897 nahe Kyiv geboren und emigrierte als junge Frau in die Neue Welt. Ihre Lieder verbinden persönliche Geschichten mit den Klangwelten Osteuropas und jüdischer Traditionen. Ausgehend davon entsteht ein kraftvoller, genreübergreifender Sound zwischen Balkan, slawischen, sephardischen und nahöstlichen Einflüssen sowie Elementen aus Rock und Electronica.

Sarah Myerson – Stimme, Ukulele, Shofar, Flöte, Vocoder, Music Box, Ilya Shneyveys – Stimme, Baglamadaki, Keyboards, Gitarre, Ukulele, Flöten, Ney

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Dienstag, 17. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Neue Musik im XIV.
„coolest gang“

Für die coolste Gang wollen eigentlich alle schreiben – zumindest jene, die wissen, was in so einer Besetzung möglich ist. Hier geht es nicht um Gefälligkeit, sondern um Reibung: Jazz in voller Vitalität trifft auf das Klangdenken der Moderne. Herkunft wird nicht behauptet, sondern hinterfragt – und neu erfunden. Komponiert wird ohne Sicherheitsnetz, gespielt ohne doppelten Boden. Ein rücksichtsloser Personalstil ist hier kein Risiko, sondern Programm. Musik, die nicht fragt, ob sie darf – sondern einfach passiert.

Dem Janus Ensemble ist es wichtig, dass Tonkunst nicht bloß als musikalische Uniform für verschiedene gesellschaftliche Gruppen dient – etwa als klassischer Musikkonsum für die Bürgergesellschaft –, sondern ihre aufrüttelnde Kraft dazu nutzt, über die beunruhigenden Zeichen unserer Zeit nachzudenken. Allzu oft gibt sich Musik im Spannungsfeld zwischen Prekariat und Hochkultur unpolitisch und liefert lediglich das, was man von ihr erwartet: den Sound zum Kopf-in-den-Sand-Stecken.

Ein besonderes Merkmal des Janus Ensembles ist sein Fokus auf Werke an der Schnittstelle von Neuer Musik und Jazz.

Tatjana Wurzer – Stimme, Paul Amann – Bassposaune, Simon Teurezbacher – Tuba, Simon Raab – Synthesizer, Robert Pockfuss – E Gitarre, Tibor Kövesdi – E Bass, Kontrabass, Andreas Senn – Schlagzeug, Joanna Lewis – Violine, Gerhard Marschner – Viola, Arne Kircher – Cello, Christoph Cech – Leitung

Werke von:
Magdalena Müller-Hauszer, Maria Dörfler, Bernhard Geigl, Stepan Flagar, Leonardo Aristeguita, Marina Vesic

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Mittwoch, 18. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Love & Desire
James Harries gehört zu jenen Songwritern, die mit wenigen Mitteln eine besondere Nähe entstehen lassen. Mit seiner markanten Stimme, feinen Arrangements und viel Gespür für Atmosphäre erzählt er Geschichten zwischen Folk, Indie und akustischer Songwriter Tradition – direkt, warm und unaufdringlich.

Seine Konzerte leben von Intimität, Humor und einer starken Verbindung zum Publikum. Aus ruhigen Songs entwickeln sich dichte musikalische Räume, die ganz ohne große Gesten auskommen und gerade dadurch lange nachwirken.

Der zwischen Großbritannien und Tschechien lebende Musiker tourt seit über zwanzig Jahren durch Europa und die USA und stand bereits mit Künstler:innen wie Jamie Cullum, Glen Hansard oder Wayne Shorter auf der Bühne. Mit seinem neuen Album Love & Desire und aktueller Europatour zeigt sich Harries musikalisch offen, klar und eindringlich wie selten zuvor.

James Harries - Gitarre, Stimme

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Donnerstag, 19. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Mit „moloch“ hat sich woschdog – vom Falter als „weithin unbekannte, aber großartige Band“ bezeichnet – nach ihrem ersten Album „foin“ auf die Spur sämtlicher patriarchal-hegemonialen Irrtümer begeben. Verpackt ist das Ganze in einen spannenden Mix aus Downtempo, Jazz, Elektronik, Blues und Pop.

Ingrid Langs poetischer Umgang mit der Wiener Sprache und ihr schaurig-schöner Gesang verbinden sich mit dem vielschichtigen Sound von Lukas Lauermanns Cello, Karl Stirners befreiter Zither, Sebastian Seidls warmen Rhodes- und Synth-Flächen und Johannes Wakolbingers feinem, präzisem Schlagzeug zu einem atmosphärischen Hörerlebnis.

Langsam, vielschichtig und kompromisslos erschließt woschdog seit ihrem Debütalbum „foin“ ganz eigene Klangräume innerhalb der heimischen Musiklandschaft.

„Portishead zu Besuch in der Vorstadt.“ (Falter)

Ingrid Lang - Stimme, Lukas Lauermann - Cello, Karl Stirner - Zither, Sebastian Seidl - Keys, Johannes Wakolbinger - Schlagzeug

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Samstag, 21. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Virtuos, sensibel und mit feinem Gespür für Rhythmus schlagen Sina Shaari und Claudio Spieler Brücken zwischen verschiedenen musikalischen Welten. Der Oud-Spieler und Gitarrist Sina Shaari bewegt sich aus der klassischen persischen Musik heraus und lässt ebenso Einflüsse aus Klassik, Jazz, World Music, Kammermusik und Rock in sein Spiel einfließen. Claudio Spieler verbindet als Perkussionist Klangsprachen aus südindischer und afrokubanischer Musik mit Flamenco, Jazz und sogar isländischem Folk – ein weit gespannter musikalischer Horizont, der den Sound ständig in Bewegung hält.

Im Zusammenspiel erweitert sich dieser Klangraum noch einmal entscheidend: Mit dem international renommierten Setar-Spieler und Komponisten Massoud Shaari kommt eine weitere, tief in der persischen Tradition verwurzelte Stimme hinzu. Seine musikalische Sprache ist lyrisch, vielschichtig und von großer improvisatorischer Klarheit – und öffnet dem Ensemble zusätzliche klangliche Tiefen und Farben.

So entsteht ein Trio, das sich jenseits fester Genregrenzen bewegt: ein lebendiger, offener Klangkörper, in dem sich unterschiedliche Traditionen begegnen und miteinander verschmelzen. Ausgangspunkt sind themenbasierte Eigenkompositionen, die viel Raum lassen – für spontane Dialoge, improvisierte Begegnungen und individuelle Klangsprachen, in denen Vergangenheit und Gegenwart ganz selbstverständlich ineinanderfließen.

Sina Shaari - Oud, Claudio Spieler - Perkussion, Massoud Shaari - Setar

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Donnerstag, 26. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Yiddish Culture Festival
Baba Yaga zählt zu den spannendsten Newcomer Acts der World Music Szene. Die aus der slawischen Mythologie stammende Baba Yaga dient als musikalische Inspirationsfigur: Sie steht für das bewusste Aufbrechen und Kombinieren musikalischer Grenzen. Daraus entsteht ein virtuoser, feuriger Sound, der unmittelbar zum Tanz einlädt.

Der Klang bleibt pur und authentisch: Violine, Kontrabass, Gitarre, Gesang, Akkordeon und Percussion, denn was braucht es mehr? Das Repertoire reicht von Balkan Stücken, Klezmer, Swing und Gypsy Jazz bis zu orientalischen Tänzen und Eigenkompositionen mit viel Raum für Improvisation.

Die fünf Musiker:innen aus drei Ländern spielen seit 2022 zusammen. In Österreich trat die Band u. a. im Porgy & Bess, Metropol, ORF Radiokulturhaus und beim KlezMORE Festival auf, 2025 folgten Konzerte in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Mit ihrem aktuellen Album Grenzenlos (VÖ 2024, Metropol Wien) setzt Baba Yaga ein klares Statement: Musik ohne stilistische und geografische Grenzen. Der Titel steht für Verbindung statt Ausgrenzung und für eine musikalische Sprache, die ohne Worte funktioniert.

Florian Gunacker – Kontrabass, Raffaella della Gemma – Violine, Stimme, Jasmin Meiri – Perkussion, Stimme, Anela Cindrak – Akkordeon, David Mandlburger – Gitarre

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Freitag, 27. November 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Off the beaten track
Die Seidenstraße war nie nur ein Weg für Waren. Sie war ein Strom aus Geschichten, Klängen und Ideen – ein Ort, an dem Kulturen einander begegnen, sich reiben und verändern. Musik, Kunst, Sprache: Alles ist unterwegs, alles bleibt in Bewegung. Und genau dort setzt das Projekt rund um den Musiker Oliver Steger an.

Doch anstatt der großen, lauten Handelsroute folgt SILK PATH 4 einem leiseren Pfad, der Raum lässt für Zwischentöne. Haben Sie etwa gewusst, dass Shanghai in den 1930er-Jahren eine Hochburg der westlichen (Jazz-)Musik war? Das Quartett weiß und lebt es: In seiner Musik treffen chinesische Melodien und Lyrics auf Jazzharmonien und moderne Grooves. Bekanntes wird verschoben, Vertrautes neu gehört. Ein musikalischer Austausch, der nicht erklärt, sondern erlebt werden will.

„Off the beaten Track“ steht heute in unserem Fortune Cookie, und diese Lebensweisheit lassen wir uns nicht entgehen – be curious!

Yaya – Stimme, Fuping Ryu – Gitarre, Arrangement, Mattl Schnöll – Schlagzeug, Oliver Steger – Bass, Arrangement

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Dienstag, 1. Dezember 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Yiddish Culture Festival
Anna K. & die Hawaras verbinden Klezmer, Jazz, ukrainische Klangwelten und Wiener Gegenwart zu einem offenen musikalischen Dialog. Im Rahmen der Reihe Spot on Yiddish Divas präsentiert das Yiddish Culture Festival Vienna einen Konzertabend zwischen jüdischer Tradition, osteuropäischer Volksmusik und improvisatorischer Freiheit.

Die Sängerin und Saxophonistin Anna Kypiatkova wurde im Süden der Ukraine in einer jüdischen Familie geboren, in der Musik selbstverständlich zum Alltag gehörte. Jiddische Lieder, Klezmermelodien und die emotionale Kraft dieser Musik prägten sie von früh an. Später studierte sie am Jazz Institut der Kiewer Musikakademie und entwickelte ihre eigene musikalische Sprache zwischen Jazz, Klezmer und improvisierter Musik.

Gemeinsam mit den Hawaras entsteht ein Programm, das Klezmer als lebendige und wandelbare Musik versteht: verwurzelt in der osteuropäisch jüdischen Tradition und zugleich offen für Balkanrhythmen, Tanzmusik und zeitgenössische Einflüsse. Bekanntes Repertoire trifft auf neue Arrangements, spontane Improvisationen und eine bewusst unmittelbare, rohe Energie.

Auf der Bühne begegnen einander geflüchtete ukrainische Musiker:innen und in Wien lebende Kolleg:innen. Daraus entsteht kein abstraktes Statement über Integration, sondern ein künstlerisch gelebter Dialog: leidenschaftlich, virtuos, melancholisch, tanzbar und frei. Der Abend wird zu einem musikalischen Begegnungsraum: zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen jüdischer Erinnerung und ukrainischer Erfahrung, zwischen persönlicher Geschichte und gemeinsamer Zukunft.

Anna Kypiatkova – Stimme, Saxophon, Marton Papp – Klarinette, Nikolaus Zierotin – Violine, Richard Seniow – Akkordeon, Dmytro Kovalenko – Gitarre, Marko Ferlan – Kontrabass

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Donnerstag, 3. Dezember 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Kevin Seddiki und Mateus Donato erschaffen gemeinsam eine seltene klangliche Alchemie zwischen klassischer Gitarre und sechssaitigem Cavaquinho. Wie bei einem Klavier zu vier Händen teilen sich die beiden Instrumente den musikalischen Raum, wechseln mühelos zwischen tiefen Basslinien und kristallklaren Melodien und entfalten dabei eine überraschend große Vielfalt an Klangfarben und Spieltechniken.

Virtuos und zugleich voller Leichtigkeit bewegen sich die beiden Musiker durch ein Repertoire zwischen Bach, den Beatles und den Meistern des brasilianischen Choro. Mal orchestral und vielschichtig, mal intim und beinahe fragil entstehen musikalische Räume, in denen sich die beiden Instrumente ständig neu begegnen, umeinander kreisen und miteinander verweben.

Getragen von spürbarer musikalischer Nähe entwickeln Kevin Seddiki und Mateus Donato einen offenen Dialog zwischen Komposition und Improvisation. Ein Konzert voller poetischer Präzision, rhythmischer Raffinesse und grenzenloser Spielfreude – weit über die vertrauten Grenzen der Kammermusik hinaus.

Kevin Seddiki - Gitarre, Mateus Donato - Cavaquinho

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Donnerstag, 10. Dezember 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Magalí Sare und Manel Fortià nutzen den Kontrabass als Quelle einer außergewöhnlichen Klangvielfalt und schöpfen sein gesamtes Potenzial aus. Ihr gemeinsames Projekt bietet eine Neuinterpretation verschiedener lateinamerikanischer und katalanischer Lieder aus einer offenen, mutigen Perspektive. Dabei wirken sie wie musikalische Entdecker, die von Küste zu Küste nach verborgenen Schätzen suchen, ohne dabei jemals ihre unverwechselbare mediterrane Identität aus den Augen zu verlieren.

Obwohl sie nur zu zweit auf der Bühne stehen, entsteht der Eindruck eines ganzen Orchesters. Mit ihrem Spiel ziehen sie das Publikum in den Bann und lenken die Aufmerksamkeit auf jede Bewegung, jede Geste und jede einzelne Note.

Magalí und Manel lieben es, Grenzen zu überschreiten und Konventionen aufzubrechen. Ihre Live-Konzerte sind niemals vorhersehbar, denn spontane Improvisationen gehören zu ihrem Markenzeichen. Das Publikum begeistert sich für Magalís wandlungsfähige, facettenreiche Stimme und ihre ausdrucksstarke Bühnenpräsenz, die immer wieder mit überraschenden Wendungen begeistert. So entsteht ein außergewöhnliches Konzerterlebnis – unkonventionell, unvorhersehbar und voller künstlerischer Spannung.

Magalí Sare - Stimme, Manel Fortià - Bass

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Freitag, 11. Dezember 2026

Doppelkonzert
Zwei sehr unterschiedliche musikalische Handschriften treffen an diesem Abend aufeinander: feingliedrige, kammermusikalische Klangdialoge von Ángela Tröndle & Pippo Corvino und die reduzierte, intime Songwelt von Lucia Leena – verbunden durch eine gemeinsame Suche nach Klang, Nähe und Ausdruck.

Ángela Tröndle & Pippo Corvino

Die Musik von Ángela Tröndle und Pippo Corvino verbindet auf ganz natürliche Weise Einflüsse aus Klassik, Jazz und Folk. In ihrem Duo erschaffen sie fein verwobene, zeitgenössische Kammermusik, die mal zart und intim, mal kraftvoll und voller Energie klingt. Pippo Corvino entlockt seinen unterschiedlich gestimmten Akustikgitarren eine beeindruckende Klangfülle und findet auch am Klavier eindringliche Ausdrucksformen, während Ángela Tröndles klare, wandelbare Stimme mit eigenen Texten und Vokalisen Geschichten voller Leichtigkeit und Tiefe erzählt. Zwischen nordischer Schlichtheit, romantischen Klangfarben und spielerischer Improvisation entsteht ein intensiver musikalischer Dialog, getragen von spürbarer Nähe und großer musikalischer Offenheit.

Ángela Tröndle – Stimme, Pippo Corvino – Akustikgitarren, Klavier

LUCIA LEENA

Die Songs der in Wien lebenden Sängerin und Instrumentalistin Lucia Leena entstehen aus feinem Klanggespür und dem Wunsch, das Leben in Musik zu fassen. Sie erzählen von Stillstand und Selbstermächtigung, von feministischer Mutterschaft, von der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen und der leisen Schönheit des Neubeginns. Es ist reduziertes Songwriting – klar, mutig und berührend.

Als Sängerin, Komponistin und Instrumentalistin bewegt sich Lucia Leena zwischen Alternative Pop, Singer/Songwriter und Jazz. Neben ihren eigenen Projekten ist sie u. a. bei Anja Om Plus und June In October aktiv und bringt ihre Musik nun in reduzierter Besetzung auf die Bühne. Mit zwei Stimmen, Akustikgitarre und analogen Synthesizern entsteht eine ruhige, konzentrierte Klangwelt, in der Innehalten fast schon zur kleinen Rebellion wird.

Lucia Leena - Stimme, Gitarre, Synth, Sophie Vierbauch - Stimme, Keys

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Donnerstag, 17. Dezember 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Die zwanzig schönsten Lieder der Welt
Die Herren Lechner, Trabitsch und Rosmanith gönnen sich als Los Gringos hörbaren Spaß und bewegen sich mit viel Spielfreude quer durch populäres, (vermeintlich) „niederes“ Liedgut. Da kann schon einmal Harry Belafonte in direkter Nachbarschaft zu Deep Purple auftauchen – die musikalischen Horizonte sind jedenfalls weiter, als man zunächst vermuten würde.

Die „Hitparade“ entsteht dabei jedes Mal neu, die Auswahl und Reihenfolge der Stücke entwickeln sich im Verlauf des Konzerts, gelegentlich auch auf Zuruf aus dem Publikum. Im Mittelpunkt steht dabei weniger das „Was“, sondern das „Wie“: virtuos, überraschend, mit viel Improvisation und spürbarer Lust am gemeinsamen Spiel. Bekannte Songs klingen hier garantiert anders als gewohnt – nur das schönste Lied der Welt bleibt selbst für Los Gringos unantastbar.

Otto Lechner - Akkordeon, Stimme, Klaus Trabitsch - Gitarre, Stimme, Peter Rosmanith - Perkussion

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Dienstag, 22. Dezember 2026

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 29  
Wer A sagt, muss auch B sagen …

Es begann am 7.9.2025 mit „A“ (Adio Ahoi, Ahnung, Air, Am Sund, Annaberg muss wieder Chicago werden, Ananas Song) und nahm bereits ein wenig „B“ vorweg (Beileid für Mizzi) – nun setzt sich die CC JOP Herbstsaison 26 konsequent fort und geistert erneut durch cechische Kompositionsdekaden seit den 80er Jahren.

Im Zeichen von „B“ erwarten das Publikum unter anderem Bausatz #1, Bestens bedient, Blaazmusik, Black Risotto, Bawdy Lyrics, Bluessuite, Bomp, Brideside, Bugs und Boritz – und vieles mehr. Änderungen und Linienuntreue sind dabei ausdrücklich wahrscheinlich und entspringen der nonkonformistischen Zwangsstörung des Bandleaders und Komponisten.

Basta – keine Beichte vor der Sünde. Kommen Sie zahlreich, Sie werden bestens bedient.

Robert Schröck, Ilse Riedler, Manfred Balasch, Florian Fennes – Holzblasinstrumente, Holger Bleck – Bassklarinette, Markus Pechmann, Walter Fend – Trompete, Flügelhorn, Karel Eriksson – Posaune, Simon Teurezbacher – Tuba, Valentina Cinquini – Konzertharfe, Andi Erd – Gitarre,

Christoph Cech und sein Orchester bewegen sich in farbenreichen musikalischen Landschaften ohne stilistische Begrenzungen. Packende dramatische Momente, solistische Einlagen und große Spannungsbögen treffen auf ruhige, intensive und experimentelle Passagen.

Das Orchester verbindet dabei mühelos komplexe Kompositionen mit großer Spielfreude und formt aus der Vielfalt eine klare, lebendige musikalische Erzählung. Ein Konzertabend zwischen Struktur, Freiheit und überraschender Energie.

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Freitag, 8. Jänner 2027

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Neujahrskonzert
Mit ihrem traditionellen Neujahrskonzert eröffnet Großmütterchen Hatz auch heuer wieder das neue Jahr mit tanzbaren Rhythmen, überschäumender Spielfreude und musikalischen Reisen durch Ost- und Südosteuropa. Seit vielen Jahren lädt die Band dafür besondere Gäste ein und erweitert ihren unverwechselbaren Klangkosmos zwischen Tradition, Improvisation und zeitgenössischer Interpretation immer wieder aufs Neue.

Als diesjährige Gastmusikerin ist Jasna Sandic zu erleben. Die Sängerin und Performerin verbindet musikalische Traditionen des Balkans mit ihrer heutigen Heimat Österreich und bringt Lieder voller Sehnsucht, Lebensfreude und erzählerischer Kraft auf die Bühne. Gemeinsam entsteht ein Abend, der Grenzen spielerisch überwindet und Musik als gemeinsame Sprache erfahrbar macht.

Wie gewohnt wird getanzt, gefeiert und gemeinsam beschwingt ins neue Jahr gestartet!

Franziska Hatz - Akkordeon, Richie Winkler - Saxophon, Klarinette, Andrea Fränzel - Bass, Sasa Nikolic - Schlagzeug

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Freitag, 15. Jänner 2027

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Neujahrskonzert
Özlem Bulut präsentiert an diesem Abend ein persönliches Soloprogramm voller Geschichten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit eigenen Liedern und ausgewählten Stücken erzählt sie von ihrer Kindheit, von den Lebensrealitäten von Frauen und Minderheiten in der Türkei sowie von Hoffnung, Erinnerung und innerer Stärke.

Die Sängerin und Komponistin stammt aus der kurdisch alewitischen Tradition Anatoliens. Nach ihrem Operngesangsstudium in Istanbul setzte sie ihre Ausbildung in Wien fort und entwickelte von hier aus ihre internationale künstlerische Laufbahn.

Neben ihrer Arbeit im Opernbereich entstanden zahlreiche eigene Projekte zwischen Weltmusik, Jazz und zeitgenössischen Klangwelten. Mit verschiedenen Ensembles konzertierte Özlem Bulut auf internationalen Bühnen und veröffentlichte mehrere preisgekrönte Produktionen.

In ihrem Soloprogramm verbindet sie musikalische Offenheit mit persönlichem Erzählen und schafft einen unmittelbaren, intensiven Konzertabend.

Özlem Bulut - Stimme

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Donnerstag, 21. Jänner 2027

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
„Maria Ma hat mit ihrer Art, Hackbrett zu spielen, ein musikalisches Juwel geboren – ihr gelingt Musik mit Zauberwirkung.“
(Norbert Pleifer, Treibhaus Innsbruck)

Mit ihrem obertonreichen Instrument, dem Hackbrett, hat Maria Ma einen einzigartig virtuosen Spielstil entwickelt. Der Klang dieses uralten Instruments, das zwar der alpenländischen Volksmusik zugeordnet ist, doch ursprünglich aus dem persischen Raum stammt, berührt das Publikum.

Gemeinsam mit ihrem Ensemble verbindet sie schwebende Klangflächen mit erdigen Rhythmen und lässt musikalische Wurzeln immer wieder aufblitzen. Ihre atmosphärisch dichten Kompositionen bewegen sich mühelos zwischen Pop, Jazz und alpiner Weltmusik.

Ihre künstlerische Vielseitigkeit führte sie unter anderem in die Band von Gert Steinbäcker, mit der sie seit 2016 auftritt. Ihr Debütalbum wurde von Christian Kolonovits produziert, inzwischen umfasst ihre Diskografie vier Studioalben.

Mit MARIA MA pur gastierte sie u. a. im Porgy & Bess, im Wiener Konzerthaus sowie auf Bühnen in ganz Österreich.

Maria Ma – Hackbrett, Stimme, Christian Einheller – Perkussion, Thomas Hechenberger – Gitarre, Mischa Krausz – Bass

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Freitag, 22. Jänner 2027

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Früher bekannt als Die Lange Nacht der Weltmusik startet diese Ausgabe von Nachtschicht in ein neues Kapitel – mit Musik, die verbindet, überrascht und euch für einen Abend um die Welt reisen lässt. Auf der Bühne: lokale und internationale Bands, unterschiedliche musikalische Richtungen, Sprachen und Energien, die aufeinandertreffen und gemeinsam diesen Abend ausmachen.

Auf der Bühne: Vier lokale und internationale Bands, unterschiedliche musikalische Richtungen, Sprachen und Energien, die aufeinandertreffen und gemeinsam diesen Abend ausmachen. Das ganze Programm verraten wir euch bald. Aber so viel können wir schon sagen: es wird laut und feinfühlig, bewegend und tanzbar – definitiv ein Abend, den man gemeinsam erleben will.

Die ersten Early-Bird-Tickets sind ab sofort erhältlich. Wer neugierig ist, kann sich jetzt schon seinen Platz sichern.

In Koproduktion mit: IG World Music Austria

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Donnerstag, 28. Jänner 2027

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Dressed in Edelweiss

Zwischen Meran und Wien spannt Moritz Gamper einen musikalischen Bogen, der seine Offenheit zur Stärke macht. Mit Dressed in Edelweiss legt der Singer-Songwriter sein zweites Studioalbum vor – ein vielsprachiges Werk, das Bewegung als Prinzip versteht und daraus seinen ganz eigenen Klang entwickelt.

Was dabei entsteht, ist ein lebendiger, atmender Raum: Blues trifft auf Jazz, Folk auf klassische Songwriter-Tradition. Englisch, Südtirolerisch, Französisch und Italienisch begegnen einander auf Augenhöhe und erweitern das musikalische Spektrum. Gamper schöpft aus dieser Vielfalt und formt daraus Lieder, die Nähe und Weite zugleich zulassen, feinfühlig und leichtfüßig.

Der Titel Dressed in Edelweiss wirkt dabei wie ein leiser Kommentar. Das Edelweiß – tief verwurzelt in alpiner Symbolik – erscheint hier in neuem Licht: Mit Eleganz und feinem Humor wird Tradition nicht abgelegt, sondern weitergedacht und mit einer zeitgenössischen Note versehen.

Moritz Gamper - Stimme, Gitarre, Besetzung: tba

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Freitag, 29. Jänner 2027

Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 25  
Akustischer Techno
LBT arbeiten an neuem Material für ihr gefeiertes Techno-Set: Nach einem kreativen Abstecher ins Abstrakte und einem Besetzungswechsel am Schlagzeug kehrt das Trio zurück zu seinen Wurzeln – mit frischen Farben, neuen Formen und gewohnt pulsierendem Drive.

Techno – lebendig, hypnotisch, komplett akustisch: Klavier, Kontrabass und Schlagzeug ersetzen Computer und Synths. Mal lyrisch, mal minimal, dann wieder treibend und industriell; Der Sound von LBT ist facettenreich, dabei stets angetrieben von einer pulsierenden Kickdrum. Ihre Musik ist eine Reise nach innen, la?dt zum Tra?umen genauso ein wie zum ekstatischen Tanzen. Im Modern Jazz groß geworden, nimmt das Trio seine Liebe zur Improvisation ernst: Da wird zart phrasiert oder mit dem Plektrum gezupft, der Kontrabass gestreichelt oder förmlich zerlegt, während das Schlagzeug zwischen feinem Geraschel und wuchtigem Groove sämtliche Facetten auslotet.

Leo Betzl - Klavier, Maximilian Hirning - Kontrabass, Tim Sarhan - Schlagzeug

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Videos/Streams zum Nachsehen:

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