Miles Smiles
1080 Wien, Langegasse 51
Tel. 405 95 17
www.miles-smiles.at

Mittwoch, 21. Oktober 2020

OURO NEGRO

Jazz

Christian Gonsior - sax
Yta Moreno - voc, guit
Beginn: 20:30
Eintritt: EUR 15,--  
 
„Ouro Negro“ verzaubert durch den melancholischen, speziellen Zusammenklang von Tenorsaxophon und Stimme, unterstützt durch percussions. Transparenter Klang erzeugt einen eigenen Sound durch die bewusst reduzierte, ungewöhnliche Instrumentierung: Leicht, luftig, locker. „Ouro Negro“ bedeutet „Schwarzes Gold“ und bezieht sich auf den wertvollen Schatz der Musik, die wir grossteils der schwarzen Bevölkerung Nord- und Südamerikas verdanken.

Der Allrounder Yta Moreno aus Rio (hier Gesang und Gitarre) und der Wiener Saxophonist Christian Gonsior musizieren seit Mitte der 1990er Jahre miteinander und teilen die Begeisterung für die unendlich reiche afro-brasilianische Musikwelt. Sie tauchen ein in die Faszination der Rhythmen und Klänge, kreieren daraus Neues und nehmen den Zuhörer auf eine exotische, magische Reise mit. So präsentieren sie hier im Duo neben bekannten, altmodischen Bossas und Sambas vor allem Eigenkompositionen, geprägt durch die musikalische Buntheit Brasiliens und den nordamerikanischen Jazz. Moreno komponiert funkige Stücke, aber auch Choros, inspiriert durch Naturerlebnisse, wie z.b. Vogelgesang, und integriert selbstredend die schwermütige Stimmung der verlorenen Lieben, die Melancholie und das brasilianische Lebensgefühl der Saudade. Retro!
(c) Foto:Eckhart Derschmidt
 

Mittwoch, 28. Oktober 2020

znap

Jazz

Leonhard Skorupa Tenorsaxophon, Klarinette
Gregor Aufmesser Kontrabass
Lukas Aichinger Schlagzeug
Beginn: 20:30
Eintritt: EUR 15,--  
 
Aufmesser, Aichinger und Skorupa begeben sich auf die Suche nach einem facettenreichen Trioklang, zappen durch die Jazzgeschichte ohne dabei Beliebigkeit walten zu lassen; zelebrieren Spielfreude und Freiheit im künstlerischen Ausdruck.
Es verbindet sie eine kollektive Suche nach modernen und unverwechselbaren Soundlandschaften, wobei hier improvisatorische Momente und energetische Interaktionen der einzelnen Ensemblemitglieder im Vordergrund stehen.
Dem Trio ist es dabei besonders wichtig einen
eigenständigen kompositorischen und interpretatorischen Zugang zu entwickeln, der einerseits viel Platz für solistische Experimente zulässt, andererseits auch Spielwitz entfaltet und alle stilistischen und klanglichen Möglichkeiten dieser Besetzung radikal auslotet.
Obwohl die drei Köpfe des Ensembles das pluralistische Feld des „Modern Jazz“ als Grundlage ihres Schaffens sehen, ist es ihnen ein großes Anliegen, einen erfrischenden und stilistisch uneingeschränkten Bandsound zu kreieren, den die 3 Musiker auch schon auf internationaler Bühne(u.a. Alterna Club, Brno) erfolgreich präsentieren konnten.
(c) Foto: Theresa Pewal
 

Mittwoch, 4. November 2020

SWANTje NOW!

Jazz

Swantje Lampert - ts
Karel Hodas - b
Christian Eberle - dr
Beginn: 20:30
Eintritt: EUR 15,--  
 
 

Mittwoch, 11. November 2020

BZSS

Jazz

Thomas Berghammer - trumpet
Martin Zrost - sax
Oliver Steger - straight-up-bass
Paul Skrepek - drums
Beginn: 20:30
Eintritt: EUR 15,--  
 
Wenn man versucht diese Silbe auszusprechen und das Ergebnis im Raum verhallt, fühlt man sich an die Klangfarbe eines Beatboxers erinnert. Bassdrum mit offener Hi Hat auf der zweiten 16tel... oder so.
Soviel zum Bandnamen. Denn wer jetzt auf die Musik des Quartetts
neugierig geworden ist, wird darin jede Menge andere lautmalerische Neologismen erkennen.
„TIAAA“ dröhnt es da zum Beispiel aus den Hörnern...wir finden neue Wege, neue Klänge, lasst uns doch offen sein!
„SKRASCH“ scheppert ein Schlagzeugbecken zwischen den treibenden Grooves, während der Bass „DJUMM“ ein tonales Zentrum manifestiert. Sprachmelodie? Jandl? Falk? Die dunkle Seite des Würfels? Falsch, wir spielen ausschließlich instrumentale Musik... Beste Zeit since saturday: berghammerzrostskrepeksteger!
Neues Jazzprojekt von vier Kapazundern der heimischen Szene, die in allen möglichen Ensembles die Finger im Spiel haben/ hatten - z.B. Klangkombinat Kalksburg, Trio Exklusiv, Orchester 33 1/3, LSZ, Cafe Drechsler, URGA, Stadtkapelle, TT, Lorenz Raab XY Band, Trio Lepschi, Flugfeld, S.O.D.A. und ziemlich viel mehr.
Was Sie von dem Quartett erwarten dürfen, fragen Sie?
Der Bassist meint: ..."spontanes Set im Spannunsfeld von freiem Spiel und Groove … die Konstellation dieser vier Protagonisten verspricht hochgradigen Spielwitz …"
Und der Trompeter formuliert treffend..."Ornette Coleman und Cecil Taylor tanzen Walzer, John Coltrane, Miles Davis und John Zorn dubben durch die Hallen. "
 

Mittwoch, 25. November 2020

ELEVEN

Jazz

Michael Fischer: sax
Herbert Lacina: bass
Elisabeth Flunger: perc
Beginn: 20:30
Eintritt: EUR 15,--  
 
Rein formal wäre es ein klassisches Saxophontrio, wenn nicht da
…das Improvisatorische Unberechenbare Spontane Leidenschaftliche wäre …
die Musik in ganz andere und neue Wege lenken wird …

Viel Freude beim Anhören!

Ist Improvisation die Demonstration des Angelernten?
Ist Improvisation angelerntes Demonstrieren?
Ist Improvisation die Wahrheit des Augenblicks?
Ist Improvisation ein Augenblick der Wahrheit?
Ist Improvisation ein Mangel an Vermögen?
Ist Improvisation ein Vermögen aus Mangel?
Ist Improvisation die Faulheit zur Verschriftung?
Ist Improvisation die Verschriftung der Faulheit?
Ist Improvisation eine Befreiung von Qualen?
Ist Improvisation die Qual der sich Befreienden?
Ist Improvisation ein Fake des Spontanen?
Ist Improvisation spontaner Fake?

Zitat: Renald Deppe (Lost&Found) 2019
Grafik: Herbert Lacina
 

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