Sargfabrik
Verein für integrative Lebensgestaltung
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Dienstag, 24. September 2019

Duo Trenev & Weiß (Österreich) / Duo Vila Madalena (Ö, Serbien)

Weltmusik

Moritz Weiß – Klarinetten, Gesang, Ivan Trenev – Akkordeon
Nikola Zari? – Akkordeon, Gesang, Franz Oberthaler – Klarinette, Saxophon, Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
„Kleztango and Beyond“ nennt das Duo Trenev & Weiß sein Programm, bei dem Klarinette und Akkordeon in klingenden Dialog treten. Was die Klarinette Lachendes, Seufzendes und Krächzendes ausdrückt, untermalt das Akkordeon mit weichen, kristallklaren Klängen.

Moritz Weiß – Klarinetten, Gesang, Ivan Trenev – Akkordeon

Es sind der in Musik gegossene Spielwitz und die vollkommene stilistische Ungebundenheit, die Zari? und Oberthaler als Duo Vila Madalena vereinen. Das experimentierfreudige Duo spannt einen weiten musikalischen Bogen.

Nikola Zari? – Akkordeon, Gesang, Franz Oberthaler – Klarinette, Saxophon, Gesang
 

Mittwoch, 25. September 2019

Aziza Brahim (Westsahara)

Weltmusik

Aziza Brahim – Gesang, Band: TBA – Gitarre, Bass, Schlagzeug
Beginn: 19:30
Eintritt: € 28  
 
Stimmgewaltig, mit großer Leidenschaft und Anmut bewegt sich Aziza Brahims Musik geschickt zwischen ihren westsaharischen Wurzeln und ihrer Wahlheimat Barcelona. Aziza ist sowohl eine Klangpoetin als auch ein prominentes und eloquentes Sprachrohr der Sahrauis und derem fortwährenden Kampf für Anerkennung und Gerechtigkeit. Aus
den sahrauischen Flüchtlingslagern in Algerien, in denen Aziza aufgewachsen ist, flieht sie als Teenager zunächst nach Kuba und geht im Jahr 2000 schließlich nach Spanien. Ihr neues Album stellt eine musikalische Verbindung zwischen der alten Kultur der Sahrauis und den Einflüssen der unterschiedlichen Kulturen und Länder her, in denen sie über die Jahre lebte.
 

Samstag, 28. September 2019

Canzoniere Grecanico Salentino (Italien)

Weltmusik

Mauro Durante – Gesang, Rahmentrommel, Violine, Alessia Tondo – Gesang, Giulio Bianco – ital. Dudelsack, Mundharmonika, Blockflöten, Massimiliano Morabito – Akkordeon, Emanuele Licci– Gesang, Gitarre, Bouzouki, Giancarlo Paglialunga – Gesang, Tambour, Silvia Perrone – Tanz
Beginn: 19:30
Eintritt: € 28  
 
Canzoniere Grecanico Salentino kommt aus Apulien, Süditalien, ein Land, umgeben vom Meer und historischer Treffpunkt von unterschiedlichen Kul- turen, Klängen, Farben und Sprachen. Die Musik der Gruppe ist wie die daraus entstehende Mischung: einzigartig, zeitlos, gehaltvoll und zugleich aktuell. Die siebenköpfige Band mit Tänzerin ist Repräsentantin einer neuen Welle junger Performer_innen, die süditalienische Musik- und Tanztraditionen für das Publikum von heute bearbeiten, verarbeiten und neu erfinden.
 

Dienstag, 1. Oktober 2019

aNNika Quartett (Österreich) / Tara Fuki (Tschechien)

Singer-Songwriting, Weltmusik

Annika Prey – Gesang, Gitarre, Ukulele, Lukas Popp – Bass, Gesang, Joana Karácsonyi – Cello, Gesang, Sebastian Simsa – Schlagzeug, Gesang
Andrea Konstankiewiczová – Cello, Gesang, Hang, Dorota Barová – Cello, Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Die Gitarre- (und Ukulele-) spielende Singer-Songwriterin aNNika verbindet ihr melancholisches Liederrepertoire mit Ironie und Charme. Inspiriert wird die Wiener Musikerin von ihren Reiseerlebnissen quer durch Europa, aber auch von Alltagssituationen in ihrer Heimatstadt. Sie lässt Blackbirds stürmisch in die Lüfte steigen, Seemöwen in Skorpione verlieben und Schneeleoparden mit beschwipsten Tigern um die Häuser ziehen; singt über straßenmusizierende Piraten, überflutete Toiletten und nicht enden wollende Bachelorarbeiten. aNNika erzählt Geschichten, in die man mit einem raschen Sprung eintaucht; Geschichten, in denen man sich selbst wiederfindet oder sich in der Hitze des Gefechts verlieren kann.

Zwei Frauen, zwei Stimmen, zwei Cellos und sehr intime Musik. Basierend auf Improvisationen, die immer weiter ausgebaut werden, ist die Musik von Tara Fuki mal sanft und beruhigend, dann wieder feurig, fein in der Dynamik und reich an Ausdruck. Angereichert durch unterschiedliche Musikstile mit dem Geschmack ferner Länder, wird ein originelles Kaleidoskop der inneren weiblichen Welt gezeichnet. Dazu kommt der melodiöse Klang der polnischen Sprache. Beide Cellistinnen kommen aus Nordmähren, besuchten das Konservatorium in Ostrava, lernten sich aber erst im Jahr 2000 in Brünn kennen. 2001 erhielten sie den tschechischen Popmusik Award in zwei Kategorien und 2007 in der Kategorie World Music. 2007 performten sie als erste tschechische Band bei der WOMEX in Sevilla, Spanien.
 

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Randi Tytingvåg (Norwegen)

Weltmusik

Randi Tytingvåg – Gesang, Dag S. Vagle – Gitarre, Gesang, Erlend Egeberg Aasland – Banjo, Tenorgitarre, Backingvocals
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
Die Sängerin und Songwriterin Randi Tytingvåg gilt als eine der großen Versprechungen des Musikwunderlandes Norwegen. Ihre inspirierten Kompositionen bewegen sich fließend und frei zwischen den verschiedensten Genres, bedienen sich virtuos aus Elementen des Jazz, Folk, Roots und Pop. Ihre Musik ist großes emotionales Kino, aber ganz pur und mit Mut zur Reduktion in zauberhafter, zurückgenommener Instrumentierung. In poetischer Leichtigkeit bewegen sich ihre Texte, voll zarter Eleganz ihre einzigartige Stimme, gleichzeitig kraftvoll und doch sensibel und fragil. Diese Musik ist Balsam für die Seele und bereits zum 4. Mal in der Sargfabrik zu hören.
 

Dienstag, 8. Oktober 2019

Brot & Sterne (Österreich)

Weltmusik

Franz Hautzinger – Trompete, Electronics, Matthias Loibner –Drehleier, Peter Rosmanith – Perkussion, Hang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Tales of Wanderlust / CD-Präsentation
Brot & Sterne macht sich auf! Macht sich auf den Weg, auf Entdeckungsreisen, setzt sich in Bewegung. Stand bei ihrem ersten Album (Tales of Herbst) das Ankommen noch im Mittelpunkt, ist nun der Weg das Ziel ihrer musikalischen Betrachtungen. Von kleinen inneren Reisen über schlittenfahrende Kamele bis zum großen Jakobsweg wandern die drei Freigeister und Freunde leichtfüßig durch mystische Klangnebel hin zu einem weiten Horizont, gemalt mit Trompete, Drehleier, Perkussion und subtiler Elektronik.
 

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Violet Spin (Österreich)

Weltmusik, Kammermusik

Irene Kepl – Violine, Komposition, Martina Bischof – Viola, Fabian Jäger – Cello, Andreas Semlitsch – Violine
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Violet Spin setzt die Genres Jazz, Groove und zeitgenössische Musik frech miteinander in Beziehung um den Klangkörper Streichquartett direkt und unkompliziert zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen, benutzt gewöhnliche und ungewöhnliche Wege, um den klassischen Streichquartettklang in neue Richtungen auszuloten, erkundet Grenzen und kratzt an deren Rändern. Violet Spin bespielte bereits Bühnen renommierter internationaler Festivals wie dem Jazzfest Wien, dem Java Jazz Festival und 12points Festival/SE. Die Lust an ungeniertem Groove zu viert mit Blick in verschiedene musikalische Winkel, verwoben zu einem einmaligen Klangerlebnis.
 

Dienstag, 15. Oktober 2019

Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa (Österreich)

Weltmusik

Irene Kepl – Violine, Komposition, Martina Bischof – Viola, Fabian Jäger – Cello, Andreas Semlitsch – ViolineThomas Castañeda – Klavier, Maria Craffonara – Gesang, Violine, Jörg Mikula – Schlagzeug, Lukas Lauermann – Cello
Beginn: 19:30
Eintritt: € 26  
 
Zum dritten und vorläufig letzten Mal präsentieren die Donauwellenreiter ihre Hommage an den viel zu früh verstorbenen Cantautore Gianmaria Testa. Das Programm hat nicht nur beim Publikum für Rührung und Begeisterung gesorgt – die von der Sargfabrik beauftragten Donauwellenreiter waren so angetan von der Kraft der Testa-Songs, dass sie im daurauffolgenden Jahr (2017) eine CD produzierten und zum aktuellen Konzert folgendes Statement verfassten:

„Seit der für uns überraschenden Anfrage von Ernst Perbin-Vogl, 10 Stücke von Gianmaria Testa neu zu arrangieren, ist so dermaßen viel Schönes und Aufregendes passiert, dass es schwerfällt, es in Worte zu fassen. Angefangen bei zwei unvergesslichen Tribute Abenden in der Wiener Sargfabrik mit den großartigen Weggefährten Testas, sowie ebensolchen Gästen, über die Produktion unserer CD „Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa“, die durch die großzügige finanzielle Unterstützung von Privatpersonen, sowie das wohlwollende Einverständnis von Paula Farinetti, Gianmaria Testas Witwe, ermöglicht wurde, bis hin zu vielen wunderschönen Orten, an denen wir das Programm zu Gehör bringen durften. Es seien hier stellvertretend nur ein paar Höhepunkte erwähnt, wie die Abschlussgala des Int. Akkordeonfestivals im Wiener Metropol, das Festival Intonazione in Rio nell’ Elba, wo wir in der Anwesenheit von Gianmaria Testas Sohn Nikola an dessen Geburtstag das ihm gewidmete Lied ‚Nuovo’ aufgeführt haben. Oder ‚Una notte per Gianmaria Testa’ im restlos ausverkauften Mozartsaal des Wiener Konzerthauses, erneut begleitet von Geri, Tesi, Mirabassi, Negrini und Bianchetti. Die unbestritten emotionalste Begegnung erfolgte in Madonna del Pilone, dem Ort, wo Gianmaria Testa aufgewachsen ist. Über 200 Menschen waren gekommen, um eine Gruppe zu hören, deren Namen sie kaum aussprechen konnten, es waren Kinder- und Jugendfreunde, Weggefährten, oder einfach nur Nachbarn. Und auch Gianmaria Testas Geschwister waren da – und seine Mutter. Eine nie geahnte Dimension von Nervosität hatte sich bei uns vor diesem Konzert breitgemacht. Aber als uns Gianmaria Testas Mutter nach dem Konzert mit Tränen in den Augen umarmt hat, und sich bedankt hat, dass wir die Musik ihres Sohnes so schön weiterleben lassen, war alles vergessen. Das war der Ritterschlag, mehr geht nicht. Wir haben beschlossen, all diese Erlebnisse ein bisschen sickern zu lassen und das Gianmaria Testa Programm zumindest vorläufig ruhend zu stellen.

Was noch zu sagen ist: DANKE / GRAZIE an alle, die mit ihrem Vertrauen und ihrer Anwesenheit zum Gelingen von ‚Donauwellenreiter Play Gianmaria Testa’ beigetragen haben.
Ahoi, die Wellenreiter.”
 

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Rachelle Garniez & Erik Della Penna (USA)

Weltmusik

Rachelle Garniez – Akkordeon, Klavier, Gitarre, Gesang, Erik Della Penna – Banjo, Gitarre, Gesang, Ulrich Balß – Texte & Konzept
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Ein Abend in New York - Songs | Sounds | Fotos | Texte

New York – über kaum eine andere Stadt wurden derart viele Songs geschrieben!
Die großartige Singer-Songwriterin Rachelle Garniez und Hazmat Modine-Gitarrist Eric Della Penna haben aus über 2000 New York-Songs ausgewählt und ein faszinierendes Programm zusammengestellt. Dazu präsentiert Labelchef und Autor Ulrich Balß Texte des Leipziger Buchbinders Theodor Trampler, der in den 1920ern mit Kamera und Fahrrad nach New York geht, um dort Geld für seine Familie zu verdienen. Eine eindrucksvolle Multi-Media Performance mit umwerfender Musik, alten Briefen, alten und neuen Fotos.
Das Programm basiert auf dem Fotobuch New York „Past & Present” von Ulrich Balß: „Der rote Faden beginnt 1928 mit Theodor Trampler, meinem Großvater aus Leipzig und endet 2018, 90 Jahre später." Die Songs der beiliegenden CD umfassen den selben Zeitraum und spiegeln vieles vom Schmeztiegel New York wider.
Rachelle Garniez gehört im „Big Apple” zum Kreis der besten Singer-Songwriterinnen. Die Multi-Instrumentalistin, sie spielt Akkordeon, Claviola, Klavier und Gitarre, wird aufgrund ihrer außergewöhnlichen Stimme auch als „weiblicher Tom Waits” bezeichnet. 2013 bis 2015 war sie Mitglied bei Hazmat Modine. Eric Della Penna ist einer der hochkarätigsten Gitarristen in New York – er tourte über lange Jahre mit Joan Baez und ist Co-Songwriter und langjähriges Bandmitglied bei Hazmat Modine. Aktuell ist er auch Bandmitglied bei Natalie Merchant.
 

Dienstag, 22. Oktober 2019

Alsarah & The Nubatones (Sudan, USA)

Weltmusik

Alsarah – Gesang, Nahid – Backing vocals, Mawuena Kodjovi –Bass, Brandon Terzic – Oud, Rami El Aasser – Perkussion
Beginn: 19:30
Eintritt: € 26  
 
Die Singer-Songwriterin Alsarah bezeichnet ihre Musik als „East African retro pop“. Angesiedelt zwischen Soul, Pop und Elektronik, wurzelt ihre Musik in der Tradition der Songs aus der Region Nubien, die sich von Ägypten bis in den Sudan erstreckt. Alsarahs eigene Geschichte ist von Flucht und Migration geprägt. Geboren im Sudan, flüchtet sie mit ihrer Familie vor politischen Repressionen in den Jemen und weiter in die USA. Im kulturellen Schmelztiegel von Brooklyn, New York, hat sie heute ihr Zuhause gefunden. Über die Musik erforscht Alsarah ihre Heimat und letztendlich auch sich selbst.
 

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Emel Mathlouthi (Tunesien)

Weltmusik

Emel Mathlouthi – Gesang, Pier Salami – Keyboards, Shawn Crowder – Schlagzeug, Maya Postepski – Keyboards, Perkussion, Sami Battikh – VJ
Beginn: 19:30
Eintritt: € 28  
 
Mit dem Song „Kelmti Horra“ („mein Wort ist frei“) gab die tunesische Singer-Songwriterin Emel Mathlouthi dem Arabischen Frühling seine Hymne und erlangte damit innerhalb kürzester Zeit Weltbekanntheit.
Fünf Jahre später hat sich ihre Musik beträchtlich verändert und dabei den revolutionären Geist nicht verloren. Auf ihrem zweiten Album „Ensen“ findet sich eine komplexe elektronische Klanglandschaft, tunesische Volksmusik, Trip-Hop und arabische Elemente. Ihr drittes Album, das im September 2019 erscheint, ist ihr bislang experimentellstes Projekt, das erstmals neben arabischsprachigen auch englische Songs enthält.
 

Freitag, 25. Oktober 2019

folksmilch (Österreich)

Weltmusik

Christian Bakanic – Akkordeon, Perkussion, Klemens Bittmann – Violine, Mandola, Eddie Luis – Bass, Gesang / Gast: Miloš Milojevi? – Klarinette
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
Seit 20 Jahren stehen die drei musikalischen Gratwanderer von folksmilch nun gemeinsam auf der Bühne. Die kammermusikalische Cross-Over Band mit unverkennbarem Sound musiziert auf höchstem Niveau, meistert gekonnt den Spagat zwischen Unterhaltung und musikalischem Anspruch und hat über die Jahre nichts an Ideenreichtum verloren. Die Stammbesetzung mit Geige, Akkordeon und Kontrabass hebt neben den folkloristischen Wurzeln auch die klassisch-romantische Seite des Trios hervor. Als Gast lädt das Trio den in Belgrad geborenen Klarinettisten Miloš Milojevi? in die Sargfabrik, der bereits mit Größen wie Bob Brookmeyer, Don Menza oder Howard Curtis spielte.
 

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Pulsar Trio (Deutschland)

Jazz

Matyas Wolter – Sitar, Beate Wein – Klavier, Aaron Christ – Schlagzeug
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
„Das Pulsar Trio erinnert an andere progressive Jazztrios, wie die Briten GoGo Penguin oder das deutsche Michael Wollny Trio. Die Band erzeugt in ihrer Musik sinnliche Schwebezustände, den Rausch des freien Falls und das Dahingleiten über weite Flächen“ (Till Lorenzen, Deutschlandradio Tonart). Mit so gegensätzlichen Instrumenten wie Sitar, Klavier und Schlagzeug lässt das Pulsar Trio nicht nur einen neuartigen Klangraum entstehen, sondern auch eine groovige Fusion aus freiem Jazzdenken und originären Worldbeats. Die creole-Preisträger gastierten u.a. auf den Leverkusener Jazztagen, dem Fusion-Festival, dem Glastonbury Festival, dem Rudolstadt Festival sowie dem Jazzfestival Izmir.
 

Mittwoch, 6. November 2019

Three For Silver (USA)

Weltmusik

James Rossi – Violine, Gesang, Willo Sertain – Gesang, Akkordeon, Lucas Warford – Gesang, Bass
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Three For Silver kehren nach Europa zurück!Die beiden Masterminds Lucas Warford und Willo Sertain prägen den Sound des Doomfolk-Kollektivs aus Portland, Oregon. Der erinnert an die Musik von Tom Waits mit der Düsterheit eines Nick Cave und dem treibenden Bass alter Primus Songs. Seit 2012 touren Warford und Sertain mit wechselnden Mitmusiker_innen durch die USA und Europa und spielen oft mehr als 200 Shows jährlich.
Diesmal begleitet sie der virtuose Geiger und fantastische Singer-Songwriter James Rossi, der für seine beeindruckende Bassstimme bekannt ist.
 

Donnerstag, 7. November 2019

Sain Mus+ (Österreich)

Weltmusik

Clemens Sainitzer – Cello, Philipp Erasmus – Gitarre, Daniel Romstorfer – Schlagzeug
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Das Cello und sein Instrumentalist, in diesem Fall Clemens Sainitzer, im Wechselspiel der Besetzungen.
SOLO: Allein. Singend, groovend, bebend. Durch vielseitige Spieltechniken neu erweckte Klänge. DUO: Die Begleitung bringt das Bekannte zu neuem Hörgenuss, besonders mit Philipp Erasmus – in- stinktiver und improvisatorisch vertrauter Instrumental-Dialog – Sain Mus. TRIO: Der pulsierende Rhythmus des Duos wird durch Groove-Koch Daniel Romstorfer verfeinert, neu definiert und frisch umspielt. Für alle Besetzungen gilt ein lockerer, ungezwungener Zugang zu allen Facetten der Musik. Unerwartete Wendungen und Improvisationen sind fixer Bestandteil der Bühnenperformance.
 

Freitag, 8. November 2019

Che Tango (Österreich)

Weltmusik

Christian Bakanic – Akkordeon, Bandoneon, Saghar Omidvar – Klavier, Gina Schwarz – Bass, Alois Omidvar – Schlagzeug, Perkussion, Florian Wilscher – Violine, Loukia Agapiou – Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Die Musik des argentinischen Tangomusikers und -komponisten Astor Piazzolla ist Fundus und Grundlage des Ensembles Che Tango. Durch die Mischung aus klassisch ausgebildeten Musiker_innen und Jazzmusiker_innen werden neue, ungewohnte Zugänge und Interpretationsweisen möglich – ein Aspekt, der bei Piazzolla selbst immer wieder essentieller Bestandteil der Musik war. So gelang es Piazzolla, den Tango aus vergangenen Zeiten zu holen. Gespielt werden auch Stücke von Richard Galliano oder Gina Schwarz.
 

Dienstag, 12. November 2019

Claudia Schwab Quartett feat. Hannah James (Irland, Österreich)

Weltmusik

Claudia Schwab – Violine, Gesang, Komposition, Hannah James – Akkordeon, Tanz, Gesang, Fuß-Perkussion, Soof Nikritin – Bass, Gesang, Conrado Molina – Perkussion, Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Mit einer Vorliebe für das Jodeln, Balkanmusik und irische Volksmusik musiziert sich das Quartett rund um die österreichische Geigerin, Komponistin und Sängerin Claudia Schwab durch die Welt und begeistert das Publikum mit seiner Authentizität und Lebensfreude. Die jodelnde Stimme fungiert dabei als roter Faden durch die bunte Palette von Stilrich- tungen, Genres und die Musik verschiedenster Kulturen. Als Stargast ist die junge englische Künstlerin Hannah James geladen, die mit ihrer Kombination aus Gesang, Tanz – speziell ihrem Holzschuhtanz – und Akkordeonspiel für Furore sorgt.
 

Mittwoch, 13. November 2019

Halva (D, Dänemark, Belgien, Israel)

Weltmusik

Alina Bauer – Violine, Emil Goldschmidt – Klarinette, Nicolaas Cottenie – Violine, Eline Duerinck – Cello, Robbe Kieckens – Perkus- sion, Ira Shiran – Akkordeon
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Halva ist das Ensemble, mit dem der Geiger Nicolaas Cottenie die Verbindungen zwischen traditioneller Klezmer Musik und jenen Kulturen, die die Ashkenazim (die Jiddisch sprechenden Juden in Osteuropa) umgaben, erforscht: griechische, ungarische und sogar auch westeuropäische, klassische Musik. Das Ergebnis ist eine lebendige energiegeladene Musik, die zum Tanzen einlädt, aber auch introspektive Momente in sich trägt. Es ist Musik für Herz und Gehirn, die trotz der Vielfalt an Einflüssen immer noch ganz klar Klezmer ist. Zu hören sind meist Eigenkompositionen in traditionellen Formen.
 

Donnerstag, 14. November 2019

Tubonika feat. Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien (Ö)

Blasmusik, Austro Pop

Jonny Kölbl – Harmonika, Tobias Weiß – Tuba, Natalie Ofenböck –Gesang, Der Nino aus Wien – Gesang, Gitarre
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Geschmeidige Melodien einer steirischen Quetschn werden von den voluminösen Tönen der Tuba umschlungen – das steirische Duo Tubonika fängt mit dem Debüt-Album „Bunte Socken“ Strömungen der traditionellen Volksmusik ein und treibt sie klanglich in eine neue Epoche. Für den Sargfabrik-Auftritt laden sie sich Natalie Ofenböck und Der Nino aus Wien als Gäste ein.
„Ein Album wie Europa. Herbert Pixner würde es lieben. Ein kleiner Schritt für Tubonika, ein großer Schritt für die steirische Musik“ (Der Nino aus Wien über Bunte Socken).
 

Freitag, 15. November 2019

Hamid und Freunde (Iran, Kurdistan, Ungarn, Österreich)

Weltmusik

Hamidreza Ojaghi – Gesang, Daf, Dohol, Dayerh, Zsombor Horváth– Violine, Andor Végh – Kaval, Klarinette, Ney, Anban
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Hamid, der singende Kurde vom Zagros Gebirge, steht für Rhythmus und märchenhafte Erzählkunst. Der vielseitige Musiker, der in Wien lebt und im
Jahr 2014 sein Debüt in der Sargfabrik gab, gastiert regelmäßig bei internationalen Weltmusik-Festivals. Er fühlt sich in seiner Wahlheimat Wien zuhause und das hört man, denn er setzt die vielfältigen lokalen und regionalen Einflüsse zu immer neuen, farbenprächtigen Mosaiken zusammen. Im aktuellen Programm kommen sowohl ungarische Tänze als auch bulgarische Rhythmen vor. All das verbindet Hamid gekonnt mit den teils lustigen, teils traurigen Geschichten, die die Sehnsucht nach seiner kurdischen Heimat widerspiegeln.
 

Dienstag, 19. November 2019

Geoff Berner (Kanada)

Weltmusik

Geoff Berner – Gesang, Akkordeon, Diona Davis – Violine, Wayne Adams – Schlagzeug
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
„Die Klezmer-Tradition auf das Wesentliche reduziert ... welteinladende, freimütige, kunstfertige Musik“ (AZ / Mainz). Seit mehr als 15 Jahren bereist der jüdisch-kanadische Singer-Songwriter, Akkordeonist und Autor Geoff Berner die Welt und bringt seine Musik auf die Bühnen diverser Bars, Cafés, Clubs, Theater, besetzter Häuser, Festivals und der einen oder anderen (okay, der einen) Arena. Berners Songs sind intelligent und können einen zum Weinen bringen, oder zum Lachen, Zähneknirschen, oder dazu ein Fenster einzuwerfen – oftmals alles gleichzeitig. Seine Texte können zuweilen deutlich politisch sein und deutlich links, aber frei von Plattitüden.
 

Mittwoch, 20. November 2019

Dikanda (Polen)

Weltmusik

Ania Witczak – Gesang, Akkordeon, Dominik Bie?czycki – Violine, Daniel Kaczmarczyk – Schlagzeug, Piotr Rejdak – Gitarren, Grzegorz Kolbrecki – Bass, Kasia Bogusz – Gesang, Szymon Bobrowski – Trompete
Beginn: 19:30
Eintritt: € 27  
 
Dikanda ist mittlerweile Stammgast in der Sargfabrik. Ihre Musik ist eine emotionale Reise durch ethnische Sounds, ein lebhaftes Treffen voller Energie, Charisma und echten Gefühlen. Die Weltmusik-Formation aus Stettin arbeitet in ihren Kompositionen mit musikalischen Einflüssen vom Balkan, Israel, Kurdistan, Weißrussland sowie Indien – dabei ist Authentizität immer sehr wichtig. Charakteristisch für die Liedtexte sind neue Wortbildungen, so ist eine originelle Sprache der Band entstanden. Seit ihrer Gründung 1997 hat Dikanda sieben Alben veröffentlicht und zahlreiche Konzertreisen nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz, nach Russland, Indien und in die USA unternommen.
 

Donnerstag, 21. November 2019

Christina Zurbrügg & Vienna Clarinet Connection (Ö, Schweiz)

Weltmusik

Christina Zurbrügg – Gesang, Helmut Hödl – Klarinette, Rupert Fankhauser – Klarinette, Hubert Salmhofer – Bassetthorn, Wolfgang Kornberger – Bassklarinette
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Atemluft ist ihr Instrument, sei es am Stimmband oder am Rohrblatt. Die frisch gegründete Formation der musikalischen Grenzgänger Christina Zurbrügg und Vienna Clarinet Connection startet ihr erstes Live-Programm. „Ihren Spaziergang entlang der Grenzen zwischen Kammermusik, Jazz und Minimal Music vollziehen die vier Wiener Virtuosen sehr entspannt, in subtil gewobenen Arrangements, ... “ (Profil). „Zurbrügg besticht durch ihre Stimme, ihren Wortwitz und ihr meisterhaftes Jodeln, das ihr (und den Hörern) Flügel verleiht“ (Südtiroler Wochenz.).
 

Freitag, 22. November 2019

Misthaufen (Österreich)

Pop, Rock

Alf Krauliz – Gesang, Gitarre, Scharmien Zandi – Gesang, Gitarre, Martin Schuster – Klavier, Gesang, Wolfgang Ableidinger – Gitarre, Peter Haumer – Bass, Rahel Kislinger, Livia Heiß – Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Die Odyssee geht weiter und auf der Karte taucht eine neue Insel auf. Beim letzten Besuch in der Sargfabrik hat sich der Misthaufen ins Weltall verabschiedet – und sich gefragt, was da noch alles auf uns zukommt. Eins steht fest: die Wöd, die hängt am Ast ganz schief... Das Haus wird smart und wir werden dumm, Plastik bekommt dem Magenin etwa so wie ein Milligramm Plutonium und am Ende fallen wir alle wie die Fliegen um? Na danke. Wo sind die Schabernacks und Weltenbummler, die Müßiggänger und Romantiker, die Abenteurer und Vagabunden? Der Misthaufen lockt sie alle mit frischem Wind und unrasierter Poesie auf seine All-Arche. Auf zu neuen Ufern!
 

Dienstag, 26. November 2019

Telemannia (Österreich)

Weltmusik

Georg Gratzer – Holzblasinstrumente, Klemens Bittmann – Violine, Mandola
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Jazz meets Telemann – so schön knapp diese Überschrift auch wäre, greift sie doch zu kurz. Denn die beiden Musiker Georg Gratzer und Klemens Bittmann (folksmilch, BartolomeyBittmann) interpretieren nicht nur die Musik Georg Philipp Telemanns auf ihre sehr persönliche Weise, sondern auch bekannte Melodien von Astor Piazzolla, Jazzfusion von John McLaughlin, Meisterwerke aus der Filmmusik bis hin zu Eigenkompositionen. Als stimmige Überschrift über ihrer Zusammenarbeit steht vor allem die Lust am gemeinsamen Entdecken in der Kunst des Duo-Spiels. Beginnend im Barock bis hin zu zeitgenössischen Improvisationen beleuchten und beleben die beiden diese Form des direktesten musikalischen Dialogs.
 

Freitag, 29. November 2019

Lange Nacht der Weltmusik 1

Weltmusik

Nach den großen Erfolgen der Langen Nacht der Weltmusik in den letzten drei Jahren wird die heimische Weltmusikszene auch heuer in Kooperation mit der IG World Music Austria zwei Nächte lang in den geballten Fokus gestellt. Jeweils vier Bands, die die musikalische Vielfalt Wiens wider- spiegeln und die aktuelle, aufstrebende Weltmusikszene repräsentieren, finden pro Abend auf der Bühne der Sargfabrik zusammen.
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
Indian Spirit (Österreich Indien)
Die bezaubernden Klänge von Rina Chandras Bansuriflöte und Ashis Pauls Tabla entführen in die Welt der nordindischen Ragas. Ob zart, impulsiv, berührend oder dynamisch, im Mittelpunkt steht der spontane Ausdruck von Emotionen. Rina Chandra lernte u.a. beim weltbekannten Maestro Pt. Hariprasad Chaurasia in Mumbai. Ashis Paul wurde vor allem vom weltberühmten Tabla Maestro Anindo Chatterjee unterrichtet.

Eldis La Rosa Colores (Kuba, Taiwan, Spanien)
Eldis La Rosa aus Kuba, Chiao-Hua Chang und Chia-Hui Chou aus Taiwan und Kiko Peréz aus Spanien haben sich in Wien gefunden und teilen, obwohl aus vollkommen unterschiedlichen Kulturen stammend, ihre gemeinsame Liebe und Leidenschaft für temperamentvolle und zugleich wehmütige Musik. Experimentierfreudigkeit und der Drang stets etwas Neues auszuprobieren eint diese hochmusikalische Gruppe im Geiste.

Mamadou Diabate & Percussion Mania (Burkina Faso, Österreich) Mamadou Diabate wurde in eine traditionelle Musikerfamilie der Sambla in Burkina Faso, Westafrika, geboren, wo Musizieren und Geschichtenerzählen seit Menschengedenken als Familienberuf ausgeübt wird. Mit seiner Formation Percussion Mania spielt er weltweit Konzerte, mit dem Ziel, die Kultur Westafrikas ein Stück näher zu bringen. Bei der Langen Nacht der Weltmusik präsentieren Mamadou Diabate & Percussion Mania ihre neu erscheinende CD „Nakan“.

Salah Ammo's Dabke Dilan (Syrien, Ö, Spanien, Iran)
Der kurdische Musiker Salah Ammo aus Syrien startete 2017 sein neues Projekt Dabke Dilan. Wie der Name bereits verrät – Tanz heißt auf Arabisch Dabka und auf Kurdisch Dilan – geht es hier um Tanzmusik pur. Eine wilde Kombination aus Volksmusik des Mittleren Ostens und elektronischen Sounds, gespielt auf traditionellen Instrumenten und getragen von starken Gesängen.
 

Samstag, 30. November 2019

Lange Nacht der Weltmusik 2

Weltmusik

Nach den großen Erfolgen der Langen Nacht der Weltmusik in den letzten drei Jahren wird die heimische Weltmusikszene auch heuer in Kooperation mit der IG World Music Austria zwei Nächte lang in den geballten Fokus gestellt. Jeweils vier Bands, die die musikalische Vielfalt Wiens wider- spiegeln und die aktuelle, aufstrebende Weltmusikszene repräsentieren, finden pro Abend auf der Bühne der Sargfabrik zusammen.
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
Alexia Chrysomalli (Griechenland, International)
Alexia Chrysomalli stammt aus Thessaloniki und lebt erst seit kurzem in Wien. Sie arbeitete mit namhaften griechischen Sängern und Komponisten wie Dimitris Zervoudakis und Giorgios Kazantsis und war Mitbegründerin der weiblichen a capella Gruppe StringLESS. Seit 2013 konzentriert sie sich vorwiegend auf die griechische Volksmusik, sammelte unzählige Lieder und Material, experimentierte und komponierte, um schließlich auf ihrem Debütalbum „Metamorphosis“ ihre Eigenkompositionen zu präsentieren.

Vienna-Ishtar Ensemble (Ö, Irak, D, Iran)
Die Geschichte des Vienna Ishtar Ensembles begann im Jahr der großen Flüchtlingsströme 2015. Wiener Musiker_innen machten sich auf in die neu eingerichteten Lager, um den musikalischen Austausch mit den Neuankömmlingen zu suchen. Dabei trafen der österreichisch-deutsche Musiker Philip Unterreiner sowie der irakische Sänger Ahmed Shgagi aufeinander. Aus regelmäßigem Austausch entstand ein professionelles Musikprojekt. Mit Antonia Dering aus Deutschland und Ali Baferooni aus dem Iran präsentiert das junge Ensemble nun eine spannende Mischung von Musik aus den Ländern des Mittleren und Nahen Ostens und Einflüssen von Jazz bis Flamenco.

Vienna World Orchestra (Ö, IRQ, IRN, TUR, Kosovo, Kuba)
Das Vienna World Orchestra (VWO) strahlt auf der Bühne jene Tonfrequenzen aus, die die Ensemblemitglieder (Rina Kaçinari, Golnar Shahyar, Paul Dangl, Jörg Mikula, Mahan Mirarab, José Ariel Ramírez Barrera, Simon Schellnegger und Efe Turumtay) unabhängig vom sogenannten Migrationshintergrund zusammenfinden hat lassen. Ist das jetzt Jazz, oder World, oder Klassik, oder Pop, oder E, oder U, oder? Kategorisierungen verkommen zur Nebensache. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die ihre Musik teilen, sowie die Instrumente, seien sie traditionell oder modern. Es macht keinen Unterschied.

Orges & the Ockus Rockus Band (Ö, Albanien)
Das albanisch-österreichische Trio Orges & The Ockus-Rockus Band (O.O.R.B.) bewegt sich rasant zwischen Balkan, Western & Gipsy Swing, Rock 'n' Roll, Blues und Jazz. Diese wilde Mischung, die sich am besten unter dem Begriff „Balkanbilly“ zusammenfassen lässt, verpasst dem Balkan-Beat ein neues Gewand, in dem er sich wohlfühlt. Gegründet wurde O.O.R.B. 2008 vom albanischen Gitarristen und Songwriter Orges Toçe, an Schlagzeug und Kontrabass vervollständigen mit Christian Marquez-Eberle und Bernd Satzinger zwei aufstrebende Musiker der österreichischen Jazz-Szene das hochenergetische und furiose Dreiergespann.
 

Mittwoch, 4. Dezember 2019

Sterzinger III Extended (Österreich)

Jazz

Stefan Sterzinger – Akkordeon, Gesang, Gerald Preinfalk – Klarinette, Edi Koehldorfer – Gitarre, Gesang, Franz Schaden – Bass, Gesang, Joerg Mikula – Schlagzeug, Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Die Songs des vielgelobten aktuellen Sterzinger Albums „Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera“ in spektakulärer Jazzbesetzung erstmals in der Sargfabrik. „Teilweise ist das abgefahren wie Tom Waits zu seinen besten Zeiten“ (Dietmar Petschl, Orf kultur). „Eine wunderbare Fusion von zart und hart, von dunklen und hellen Momenten“ (Gerhard Stöger, Falter). „Nie war er listenreicher, der alte Fuchs Stefan Sterzinger, als mit seinem aktuellen Album“ (Harald Justin, Folker). Oder wie es Stefan Sterzinger selbst beschreibt: „simply beautiful old school acoustic“.
 

Mittwoch, 11. Dezember 2019

Purple is the Color (Österreich)

Jazz

Simon Raab – Klavier, Št?pán Flagar – Saxophon, Martin Kocián –Bass, Micha? Wierzgo? – Schlagzeug
Beginn: 19:30
Eintritt: € 21  
 
Rot ist das Herz. Blau ist das Hirn. Sündiges Fleisch. Heiliger Geist. Aber auch: Vitaler Instinkt. Wie lassen sich die beiden scheinbaren Antagonisten zu einem großen Ganzen vereinen? Ein Blick auf die Farbpalette zeigt uns, dass die Antwort denkbar einfach ist: Purple is the Color! Hypnotische Akustik-Grooves à la Esbjörn Svensson stehen da zwanglos neben halsbrecherischen Free-Jazz-Passagen. Von neuer Elektronik inspirierte Beats treffen auf bezaubernd fragile Harmonie. Purple is the Color zeigt uns, wo die Reise überall hinführen kann, wenn man sich traut, ohne Navi aufzubrechen und sich ganz auf die eigene Musikalität verlässt.
 

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Christoph Cech Jazz Orchestra Project (CC JOP) (Österreich)

Jazz

Sascha Otto – Flöte, Vincent Pongracz – Klarinette, Astrid Wiesinger, Robert Schröck, Chris Kronreif – Saxophone, Manfred Balasch – Saxophone, Bassklarinette, Flöte, Florian Fennes – Saxophone, Flöte, Sebastian Höglauer, Mario Rom, Alexander Kranabetter, Markus Pechmann – Trompete, Flügelhorn, Alois Eberl, Clemens Hofer – Posaune, Florian Heigl – Bassposaune, Tobias Ennemoser – Tuba, Andreas Erd – Gitarre, Philipp Kienberger – Bass, Seppi Hinterhölzl – Schlagzeug, Reynhard Bögl – Harfe, Simon Frick – Violine, Jelena Popržan – Viola, Rina Kaçinari – Cello, Thessa Habeler, Bianka Ortner, Anna Anderluh – Gesang, Christoph Cech – Klavier, Keyboards, Komposition
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
Christoph Cechs Geschichte mit großorchestralen Formationen im und um den Jazz umfasst bereits mehr als drei Jahrzehnte. Neben der mit Christian Mühlbacher gemeinsam gegründeten Nouvelle Cuisine Bigband, welche mit Auftritten gemeinsam mit Michael Mantler und dessen Jazz Composers Orchestra Updates wieder kräftige Lebenszeichen von sich gibt, leitet Cech zahlreiche Workshops und Konzerte mit Bigbands in ganz Europa, unterhält seit 25 Jahren eine Amateur-Bigband in Wien und leitet seit 15 Jahren die Studentenbigband der Linzer Bruckneruniversität, das Think Bigger Orchestra.
Mit der Großformation CC JOP möchte Cech seinen 60er feiern und einen Querschnitt seiner sich stilistischen Zuordnungen konsequent verweigernden Werke präsentieren, die sich durch einen unverwechselbaren kompositorischen Fingerprint und eine traumwandlerische, Hektik und Ehrgeiz weit hinter sich gelassene, Gelassenheit auszeichnen.
Dass Christoph Cech am Herzen liegt, in einer freundschaftlichen, durch umfassenden Respekt voreinander geprägten Stimmung zu musizieren, manifestiert sich, indem die meisten seiner ehemaligen Studenten Kollegen und Freunde geworden sind, in seiner Band spielen und gemeinsam mit den „Urgesteinen“ aus Cechs Generation dem Publikum
von CC JOP bisher den Eindruck vermittelt haben, hier musiziert eine 27köpfige Familie ohne den leisesten Anflug von Platzhirschsyndromen.
 

Donnerstag, 9. Jänner 2020

Großmütterchen Hatz & Klok (Österreich)

Weltmusik

Franziska Hatz – Akkordeon, Gesang, Richie Winkler – Saxophon, orientalische Klarinette, Bassklarinette, Roman Britschgi – Bass, Jörg Reissner – Gitarre, Saša Nikolic – Schlagzeug / Gäste: tba
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Wie in den letzten Jahren schon, eröffnen Großmütterchen Hatz & Klok das Neujahr in der Sargfabrik. Auch diesmal werden wieder Überraschungsgäste dabei sein. Ob es sich allerdings dabei um Literat_ innen, Cellist_innen und/oder wieder Familienangehörige handelt, bleibt diesmal ein Geheimnis. Auf jeden Fall werden GMH & K bereits Auszüge aus ihren neuen Ideen zum Thema „Tanzt” spielen – und wie in gewohnter Tradititon damit zum Mittanzen auffordern. Klezmer, Balkan & Jazz vom Feinsten. Prosit Neujahr!
 

Dienstag, 14. Jänner 2020

Sinfonia De Carnaval (Österreich)

Weltmusik

Anna Lang – Cello, Electronics, Alois Eberl – Posaune, Akkordeon, Elektronics, Gesang
Beginn: 19:30
Eintritt: € 21  
 
Sinfonia De Carnaval – das sind Anna Lang und Alois Eberl an Cello, Posaune, Akkordeon, Perkussion, Elektronik und Stimmen. Inspiriert durch die expressive Klangrede des Jazz oder den Elementen des Rock und Funk lotet das Duo sowohl elektronische Sounduniversen als auch das volle Klangspektrum klassischer Spieltechniken aus. „Jazz der aus dem Vollen schöpft“ (Pressestimme 2018). Das Duo wurde für den BAWAG P.S.K. Next Generation Award 2015 nominiert und als eine der besten fünf Bands der Kategorie Jazz vom österreichischen Bundesministerium für das „New Austrian Sound Of Music Programm 2018/19“ ausgewählt.
 

Mittwoch, 15. Jänner 2020

Ernst Molden & Willi Resetarits (Österreich)

Singer-Songwriting, Austro Pop

Ernst Molden – Gesang, Gitarre, Willi Resetarits – Gesang, Mundharmonika, Ukulele
Beginn: 19:30
Eintritt: € 32  
 
Einer der ganz seltenen Duo-Auftritte: Die gemeinsamen Konzerte des „besten Singer-Songwriters auf Gottes Erden“ (Willi Resetarits über Ernst Molden) und der „schönsten Stimme des Landes“ (Ernst Molden über Willi Resetarits) bewegen das Publikum vom Neusiedlersee bis zum Bodensee und immer stärker darüber hinaus. Nach der von der deutschen Liederbestenliste gar zur CD des Jahres gewählten „Ho Rugg“ (2014), kam 2017 mit „Yeah“ ein weiterer Meilenstein bei Publikum und Kritik. Wir freuen uns auf den ersten Auftritt von Willi Resetarits in der Sargfabrik!
 

Donnerstag, 16. Jänner 2020

Trio Lepschi (Österreich)

Weltmusik

Stefan Slupetzky – Texte, Gesang, Säge, Martin Zrost – Komposition, Arrangement, Gesang, Gitarre, Klarinetten, Michael Kunz – Gesang, Gitarre, Nasenflöte
Beginn: 19:30
Eintritt: € 24  
 
Keiner dieser drei kann alles, aber alle können eines: aus Musik und Texten einen raffinierten Cocktail komponieren, der gleichermaßen rührt und schüttelt. Weil der Ernst nämlich daheim bleibt, während die Marie sich einen Karl macht: Sie geht auf Lepschi. Kennen tun sich die Herren Zrost und Slupetzky ja schon dreißig Jahre lang, und musiziert haben sie schon damals miteinander. Vom Herrn Kunz wieder heißt es, er habe die Kunst der Thanatopraxie erlernt oder arbeite als Kindergärtner bei Ikea... Wie dem auch sei, Gitarre spielt er jedenfalls wie der Leibhaftige.
 

Mittwoch, 22. Jänner 2020

Ernst Molden & Andrej Prozorov (Österreich)

Weltmusik

Ernst Molden – Gesang, Gitarre, Andrej Prozorov – Tenorsaxophon
Beginn: 19:30
Eintritt: € 25  
 
Ernst Molden, laut Oberösterreichische Nachrichten „der herausragende österreichische Liedermacher der Gegenwart”, tritt in unterschiedlichen Besetzungen auf. Mit Saxophonist Andrej Prozorov (Fatima Spar & Freedom Fries) arbeitete Molden erstmals 2016 für das Album „schdrom”, einer Ode auf die Donau und die Donauauen, zusammen. Seitdem sind die beiden musikalisch aufeinander eingestimmt. Gemeinsam berühren sie das Publikum mit neuen und alten Molden-Songs – nicht nur „De Haschisch Hendln“ bekommen so einen ganz neuen und wunderbaren Klang.
 

Donnerstag, 23. Jänner 2020

HandPanCaraVan (Österreich)

Weltmusik

Peter Gabis, Robin Gillard, Marcel Hutter, Peter Rosmanith – Hang, Perkussion, Obertongesang, Bass
Beginn: 19:30
Eintritt: € 22  
 
Hang, Handpan, Wok oder Ufo – wie auch immer man dieses junge Instrument nennen mag, es ist auf jeden Fall außergewöhnlich, dass hier ein neues Instrument erfunden wurde, das sich innerhalb von nur 20 Jahren auf der ganzen Welt verbreitet hat. Natürlich inspiriert von der Steelpan oder -drum klingt die Handpan trotzdem sehr eigenständig und erfüllt mit ihrem vollen Klang den Raum. Die vier Protagonisten des ersten Handpancaravans, alles bekannte Gesichter in der Handpan- und Worldmusicszene, treffen sich auf der Bühne und bringen in verschiedenen Zusammensetzungen den Stahl zum „Glühen“.
 

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